Hangrutsch blockiert Strasse

HEMBERG. An der Misteleggstrasse ist zwischen einer bestehenden Stützmauer und einer markanten Geländerippe (Felsrippe) eine Hangrutschung abgegangen. Der abgerutschte Bereich weist eine Breite von etwa fünf Metern auf. Der Anriss kann jedoch bis in den Bereich der Felsrippe verfolgt werden.

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HEMBERG. An der Misteleggstrasse ist zwischen einer bestehenden Stützmauer und einer markanten Geländerippe (Felsrippe) eine Hangrutschung abgegangen. Der abgerutschte Bereich weist eine Breite von etwa fünf Metern auf. Der Anriss kann jedoch bis in den Bereich der Felsrippe verfolgt werden. Weiter war unsicher, ob auch die bestehende Stützmauer beeinträchtigt wurde. Die Strasse kann nur noch beschränkt befahren werden. Auf der Misteleggstrasse befindet sich eine Mountainbike-Route von regionaler Bedeutung. Die Situation wurde durch die FS Geotechnik AG, Beratende Ingenieure, St. Gallen, beurteilt. Zur Instandstellung wird eine Bodenverdübelung realisiert. Dabei werden in Böcken angeordnete schräge Bodennägel und vertikale Mikropfähle bis in den festen Untergrund eingebracht. Die Nägel und Pfähle verdübeln und stabilisieren so den Untergrund. Die Pfahl- und Ankerköpfe werden in einen durchgehenden Betonlängsriegel einbetoniert, der den talseitigen Strassenabschluss bildet. Die beschädigte Strasse wird wieder instand gestellt. Die bestehende Stützmauer wird mit einer rückverankerten Spritzbetonabdeckung gesichert.

Aufgrund der Berechnung des Planers und den Angaben der Gemeinde ist mit Gesamtkosten von rund 75 000 Franken zu rechnen. An diese Kosten wird ein Kantonsbeitrag von 75 Prozent und somit 56 250 Franken ausgerichtet. (gem)