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HANDBALL: TV Appenzell setzt Siegesserie fort

Mit dem 26:25-Erfolg gegen den SC Frauenfeld bestätigen die Innerhoder Erstligisten ihre gute Form. Sie bleiben in der Finalrunde zum fünften Mal in Folge ungeschlagen. Ein unerwarteter Sieg.
Martin Hüsler

Mit drei Niederlagen in die Aufstiegsrunde gestartet, hat der TV Appenzell nun Tritt in der Finalpoule gefasst. Nach dem Unentschieden gegen den SV Fides besiegten die Innerrhoder die Red Dragons im Auswärtsspiel in Uster und danach in der heimischen Wührehalle den HSC Kreuzlingen, den TV Muri und am Mittwoch den SC Frauenfeld. Mit geschwellter Brust können sie am Sonntag um 19 Uhr in der Winterthurer Eulachhalle gegen die nach Verlustpunkten führenden Seen Tigers antreten.

Es konnte beileibe nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden, dass gegen Frauenfeld zwei Punkte herausschauten. Trainer Enver Koso musste einige Absenzen – so vor allem jene von Fabian Wüthrich und Sven Sutter – in sein taktisches Kalkül einbeziehen. Als dann nach etwas mehr als einer Viertelstunde Lukas Gamrat wegen muskulärer Probleme ausfiel und fortan mit dick bandagiertem Unterschenkel hinter der Spielerbank Platz nahm, bangte man um das Durchhaltevermögen des arg dezimierten Kaders. Aber die verbliebenen Spieler liessen sich von den besonderen Umständen nicht beirren.

Vorgaben des Trainers umgesetzt

Dass der befürchtete Einbruch ausblieb, hatte mit der Einstellung des Teams zu tun. «Obwohl uns die Frauenfelder körperlich überlegen waren, haben wir ihnen das Leben mit unserem unbändigen, nie nachlassenden Kampfeswillen schwer gemacht, was uns schliesslich die beiden Punkte eintrug», bilanzierte ein sichtlich stolzer Enver Koso. Er attestierte seinen Mannen, die im Training eingeübten Varianten vortrefflich umgesetzt zu haben. Das gilt auch für die hellwache Deckung, die gegen die gross gewachsenen Frauenfelder Rückraumspieler – allen voran der ehemalige NLA-Crack Mulele Kipili – keinen leichten Stand hatte, aber umso aufopfernder zu Werke ging.

Nach dem Ausfall von Gamrat konzentrierte sich das Angriffsspiel vor allem auf Arie Thür, der mit acht erfolgreichen Abschlüssen die Torschützenliste anführt. Beherzt agierten auch die Brüder Laurin und Simon Manser, die aufgrund der personellen Konstellation zu viel Einsatzzeit kamen. Viel Laufarbeit verrichtete der als unermüdlicher Antreiber agierende Elias Valaulta. Nicht die sonst üblichen wichtigen Faktoren waren für einmal die Torhüter, auch wenn Jan Bischof mit seiner letzten Parade zehn Sekunden vor Schluss den Sieg sicherte.

Alles in allem muss man dem TV Appenzell Respekt zollen. Er hat aus den objektiv gesehen eingeschränkten Möglichkeiten das Maximum herausgeholt.

Martin Hüsler

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Appenzell: Graf/J. Bischof; Lukas Manser (1), Inauen (2), S. Manser (5), R. Bischof, Rigas (1), Metzger, Gamrat (3), Thür (9), Laurin Manser (4), Valaulta (2).

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