Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

HANDBALL: «Nun geht es um alles oder nichts»

Die BSG Vorderland startet heute um 19.45 Uhr auswärts gegen den KTV Wil zu den Aufstiegsspielen. Topskorer Ramon Schwinn erklärt, warum die Mannschaft Favorit ist und weshalb die Ausgangslage besser ist als vor einem Jahr.
Jesko Calderara
Ramon Schwinn (am Ball) führt die Torschützenliste der 2. Liga, Gruppe 1, an. (Bild: Yves Solenthaler)

Ramon Schwinn (am Ball) führt die Torschützenliste der 2. Liga, Gruppe 1, an. (Bild: Yves Solenthaler)

Herr Schwinn, wie ist vor Beginn der Aufstiegsspiele die Stimmung in der Mannschaft?

Ramon Schwinn: Im Team herrscht eine gute Atmosphäre. Weil wir aber erstmals als Favorit die Halbfinalspiele bestreiten, ist auch eine gewisse Nervosität spürbar.

Hat sich die BSG Vorderland speziell vorbereitet auf die anstehenden Partien?

Schwinn: Das war schwierig. Es wurde ja erst relativ spät bekannt, wer unser Gegner wird. Wir haben Spiele des KTV Wil beobachtet. Allerdings müssen wir uns vor allem auf die eigenen Stärken konzentrieren.

Die BSG hat ihre Gruppe dominiert. Ist es für das Team ein Problem, die Konzentration in den anstehenden K. o -Spielen aufrecht zu erhalten?

Schwinn: Nein, das denke ich nicht. Im Gegenteil, es ist eher einfacher. Nun geht es um alles oder nichts. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben. Dem ist sich jeder Spieler bewusst.

Der Verein hat die Aufstiegsspiele als Saisonziel definiert. Streben Sie nun den Aufstieg an?

Schwinn: Für mich war schon vor Saisonbeginn der Aufstieg das Ziel. Und ich denke, für viele Mannschaftskollegen gilt das ebenfalls. Aber Priorität hatte für uns vorerst das Erreichen der Aufstiegsspiele.

Wie stark schätzen Sie den Gegner KTV Wil ein?

Schwinn: Die Wiler spielten ja bis zu dieser Saison in unserer Gruppe. In den bisherigen Begegnungen haben wir immer gut ausgesehen. Ich hoffe, das bleibt so. Aber natürlich hat der KTV Wil auch seine Stärken. Wie dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.

Die BSG Vorderland spielt heute zuerst auswärts in Wil. Ist das ein Vor- oder ein Nachteil?

Schwinn: Aus meiner Sicht ist es eher ein Vorteil. Ich spiele die entscheidende Partie lieber vor eigenem Publikum. Wichtig ist, dass wir heute abend gewinnen und einen Vorsprung herausholen. Dann können wir beruhigter das Rückspiel bestreiten.

In den letzten beiden Saisons scheiterte die BSG Vorderland jeweils im Halbfinal der Playoffs. Warum wird das dieses Jahr anders?

Schwinn: Ich bin zuversichtlich, dass wir uns durchsetzen werden. Unsere Mannschaft startet nicht mehr wie in den Vorjahren als Aussenseiter in die Aufstiegsspiele. Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs haben wir viel Selbstvertrauen. Zudem entwickelten wir uns sportlich weiter und sind besser geworden. Dabei helfen auch die Erfahrungen der letztjährigen Playoff-Spiele.

Aus Sicht der BSG verlief die bisherige Saison optimal. Das Team holte 30 von 32 möglichen Punkten. Was zeichnet die Mannschaft aus?

Schwinn: Wir haben einen sehr guten Teamgeist und treffen uns regelmässig auch abseits des Spielfeldes. Darüber hinaus spielt ein Grossteil der Mannschaft seit längerem zusammen.

Sie führen aktuell die Torschützenliste der 2. Liga Gruppe 1 an. Wie zufrieden sind Sie mit Ihren bisherigen Saisonleistungen?

Schwinn: Mir läuft's zurzeit gut. Aber ob ich in der Torschützenliste an erster Stelle stehe, ist für mich nicht so wichtig. Hauptsache, wir sind als Team erfolgreich.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.