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HANDBALL: Innerrhoder unterliegen deutlich

Nicht ganz unerwartet kassierten zum Finalrundenauftakt die 1.-Liga-Handballer des TV Appenzell mit 23:35 (11:16) beim HSC Kreuzlingen eine klare Niederlage. Die Partie verlief auf eher mässigem Niveau.
Martin Kradolfer
Der TV Appenzell erlitt gegen den HSC Kreuzlingen eine Niederlage. (Bild: Mario Gaccioli)

Der TV Appenzell erlitt gegen den HSC Kreuzlingen eine Niederlage. (Bild: Mario Gaccioli)

Martin Kradolfer

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Mit 35 Gegentreffern kassierten die Innerrhoder klar zu viele Tore, wobei die Gäste besonders die ersten zehn und letzten 15 Minuten arg «unten durch» mussten. Auch der Angriff der Appenzeller kam nie in Schwung, und etliche «einfache» Ballverluste führten zu einer grösseren Anzahl von schnellen Gegentoren. Durch die agile und vorgezogene Deckungsarbeit der Thurgauer wurde der Spielfluss der Appenzeller entscheidend gestört. Auch die sonst torgefährlichen Rückraumspieler Dano Waldburger und Lukas Gamrat hatten bei ihren Abschlussversuchen nur wenig Glück, wobei Letzterer nicht so viele Einsatzzeit erhielt. Einen erneut guten Tag erwischte allerdings Arie Thür, der insgesamt acht Treffer erzielte. Auch Kreisspieler Sven Sutter scorte viermal, und bis auf zwei Ausnahmen erzielten alle zwölf eingesetzten Akteure mindestens einen Treffer.

Der HSC Kreuzlingen erwischte einen Start nach Mass, und als Appenzell nach elf Minuten bereits mit 0:5 im Rückstand lag, sah sich der Appenzeller Trainer Enver Koso veranlasst, sein Timeout zu nehmen. Die Gäste fanden danach ihren Tritt zwar etwas besser, aber wirklich näher kamen sie resultatmässig nie an ihren Gegner heran. An den Kräfteverhältnissen änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Der Rückstand der Innerrhoder vergrösserte sich zusehends. Die überlegenen Kreuzlinger hatten Partie und Gegner jederzeit im Griff und Appenzell verlor schlussendlich mit zwölf Toren Differenz.

Appenzell spielte mit: Raffael Graf (1)/Jan Bischof; Lukas Manser (1), Fabian Schneider (3/1), Dano Waldburger (3), Simon Manser (1), Rouven Bischof (1), René Rigas, Lukas Gamrat, Arie Thür (8), Elias Valaulta (1), Sven Sutter (4).

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