Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HANDBALL: Ersten Finalrunden-Punkt eingefahren

Der TV Appenzell erkämpft sich nach drei Niederlagen im vierten Spiel der Finalrunde gegen den SV Fides St. Gallen ein 22:22 (9:9).
Fabian Wüthrich bei einem seiner erfolgreichen Torwürfe. (Bild: PD)

Fabian Wüthrich bei einem seiner erfolgreichen Torwürfe. (Bild: PD)

Die Ligazugehörigkeit auch für die nächste Saison haben sich sowohl der TV Appenzell als auch der SV Fides mit der Teilnahme an der Finalrunde gesichert. Der bisherige Verlauf ebendieser Finalrunde lässt für beide Teams allfällige Ambitionen in Sachen Aufstieg als unrealistisch erscheinen. So erwartete man ein Spiel zweier Mannschaften, die einander nicht (mehr) sonderlich weh tun und sich «Spielen und spielen lassen» zum Prinzip erheben.

Aber die Partien zwischen dem TVA und Fides haben stets Derbycharakter, so dass bald einmal doch etwas Pfeffer ins Geschehen kam. Wir notierten nach zehn Minuten eine etwas ruppige Phase mit kleineren Nickligkeiten auf beiden Seiten. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, erhöhte sich das Skore in Einerschritten bis zum Pausenstand von 9:9. Ein kleineres Kabinettstücklein war dabei Sutters Treffer zum 6:6. Für eine Aktion mit Unterhaltungswert war Mitte der ersten Halbzeit dann noch Appenzells Torhüter Graf besorgt. Er entledigte sich der langen Trainerhose und stand fortan kurzbehost zwischen den Pfosten – ein Bild, wie man es im Handball ganz selten zu sehen bekommt. Da wurden Erinnerungen an den Schweizer Nationaltorwart Kurt Wettstein aus den 1950er- und 1960er-Jahren wach.

Nach der Pause dauerte es fünf Minuten, bis die Torproduktion wieder in Gang kam. Fides nahm in der Folge das Heft in die Hand und zog scheinbar vorentscheidend auf 17:12 davon. Ballverluste, Fehlwürfe und ein vergebener Siebenmeter auf Appenzeller Seite machten es den St. Gallern leicht, wegzuziehen. In dieser Situation wechselte TVA-Trainer Koso den lange Zeit sehr guten Graf im Tor durch Bischof aus. Die Rochade sollte Wirkung zeitigen, zumal sich auf Seiten von Fides Nachlässigkeiten ins Spiel schlichen.

Vom wie gewohnt enthusiastisch mitgehenden Publikum getragen – 250 Fans waren in die Wührehalle gekommen –, verkürzten die Appenzeller die Tordifferenz sukzessive und hatten beim 20:20 den Gleichstand wieder erreicht. Wären nicht zwei Gegenstösse auf leichtfertige Weise vertändelt worden, hätte ein Sieg für den TVA gar in Reichweite gelegen. so dass es zur alles in allem gerechten Punkteteilung kam. (hü)

TV Appenzell: Raffi Graf/Jan Bischof; Lukas Manser, Yannick Inauen (1), Fabian Schneider (2), Simon Manser, Rouven Bischof, René Rigas, Fabian Wüthrich (3), Lukas Gamrat (10), Arie Thür (2), Laurin Manser, Elias Valaulta, Sven Sutter (4)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.