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HANDBALL: BSG will die Sensation wiederholen

Nachdem der BSG Vorderland bei ihrer Premiere in der 1. Liga der Klassenerhalt auf Anhieb glückte, ­gehen die Spieler mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison. Gemeinsam wollen sie erneut Grosses erreichen.
Gianni Amstutz
Im Mai jubelten die Vorderländer über den Klassenerhalt. Dieses Kunststück wollen sie in ihrer zweiten Saison in der 1. Liga wiederholen. (Bild: PD)

Im Mai jubelten die Vorderländer über den Klassenerhalt. Dieses Kunststück wollen sie in ihrer zweiten Saison in der 1. Liga wiederholen. (Bild: PD)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@appenzellerzeitung.ch

«Es war eine kleine Sensation, dass wir in der vergangenen Saison nach unseren Aufstieg in die 1. Liga die Klasse halten konnten», sagt Labinot Povataj. Er amtet seit Mai als Spielertrainer der BSG Vorderland. Dies, nachdem Uwe Jungclaus zurückgetreten ist.

Um in der 1. Liga zu verbleiben, mussten die Vorderländer den Weg über die Abstiegsrunde nehmen und belegten dort den rettenden vierten Platz. In der Hauptrunde mussten sie allerdings oft unten durch. Dies war mitunter auch der Unerfahrenheit des Kaders geschuldet. Als kleiner Dorfverein konnte und wollte die BSG Vorderland keine Transfers tätigen und neue, gestandene Spieler holen. «Wir sind ein Verein, der auf den eigenen Nachwuchs setzt. Da wollen wir den Jungen keine eingekauften Spieler vor die Nase setzen», sagt Povataj. Diese Unerfahrenheit kostete die BSG Vorderland jedoch viel Lehrgeld.

Höheres Tempo und physischere Gangart

Während sie in der Aufstiegs­saison kein Spiel verloren, punkteten sie in der Hauptrunde der vergangenen Saison nur dreimal in 14 Partien. «Wir wussten, dass wir in vielen Partien Aussenseiter sein würden. Niederlagen mit 10 und mehr Toren Differenz überraschten uns aber», sagt Povataj. Der Rhythmus in der 1. Liga sei höher und die Spiele würden ­physischer ausgetragen, nennt Povataj die Hauptunterschiede in der höheren Spielklasse. Ausserdem seien die BSG-Spieler ihren Gegenspielern in Sachen Körpergrösse unterlegen.

In der Saisonvorbereitung im Sommer habe man den Fokus deshalb vermehrt auf Kraft und Kondition gelegt, um in der 1. Liga mithalten zu können. Labinot ­Povataj ist zuversichtlich, dass dies in dieser Saison gelingen wird. «Wir sind auf einem guten Weg.» Das hätten die drei Testspiele gezeigt, wo man ungeschlagen geblieben sei. Ausserdem habe man drei neue Spieler im Kader. Zwei davon kehren von höherklassierten Vereinen zu den Vorderländern zurück, einer kommt aus der eigenen Jugend. «Wir müssen die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen», nennt Povataj den Grund für die Kadervergrösserung. Denn anders als in der 2. Liga könne die BSG Vorderland nur mit mannschaftlicher Geschlossenheit erfolgreich sein.

Als Stärke der Vorderländer sieht der Spielertrainer, dass das Team gemeinsam gewachsen sei. «Da wir auf Kontinuität setzen, kennt jeder Spieler den anderen. Die Abstimmung stimmt und ­jeder weiss, was seine Aufgaben sind.» Im Angriff habe vieles bereits in der vergangenen Spielzeit funktioniert. Trotzdem wolle die Mannschaft im Spiel gegen vorne in dieser Saison noch variantenreicher werden. Zudem habe man viel an der Defensive gearbeitet. «Das Ziel muss nicht sein, in jedem Spiel 30 Tore zu schiessen, sondern den Gegner so oft wie möglich am Torerfolg zu hindern», sagt Povataj. Dann sei einiges möglich. Ob es sogar für die Aufstiegsrunde reichen wird, darauf will er sich nicht festlegen. «Dazu muss vieles zusammenpassen und auch das nötige Wettkampfglück darf nicht fehlen.» Anders als noch in der letzten Saison sei die BSG Vorderland jetzt aber nicht mehr in jedem Spiel der Aussenseiter. Ein erneuter Gang in die Abstiegsrunde wäre jedoch kein Weltuntergang für die Vorderländer, sagt Povataj.

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