Handball als Freizeitangebot

Der Handball-Apéro des Handball-Clubs Büelen Nesslau lockte am Samstagnachmittag zahlreiche Gäste in die Büelensporthalle. Neben drei spannenden Spielen erwartete sie vor allem aber eine Vielzahl von Informationen.

Nadine Rydzyk
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Die U15-Mädchen des HC Büelen Nesslau mit ihrem Trainer Robin Näf (links) und Präsident Peter Ruf machen mit dem Vorrunden-Meisterschaftsspiel gegen den KTV Wil den Anfang des Spielenachmittags. (Bild: Thomas Geissler)

Die U15-Mädchen des HC Büelen Nesslau mit ihrem Trainer Robin Näf (links) und Präsident Peter Ruf machen mit dem Vorrunden-Meisterschaftsspiel gegen den KTV Wil den Anfang des Spielenachmittags. (Bild: Thomas Geissler)

NESSLAU. Peter Ruf, Präsident des Handballclubs Büelen Nesslau, erklärte zunächst dem vorwiegend aus den Eltern der Vereinsmitglieder bestehenden Publikum, wieso es überhaupt erforderlich war, vor rund zwei Jahren einen Verein zu gründen. «In unserem Oberstufenzentrum sind unter den zehn Freizeitangeboten auch Volleyball und Handball zu finden. Während sich die Schülermannschaften im Volleyball relativ problemlos mit anderen Mannschaften messen können, gibt es solche Angebote im Handball leider nicht.» Deshalb musste eine Verbandsangehörigkeit und damit ein Verein aus der Taufe gehoben werden, um den insgesamt vier Mannschaften des HC Büelen Nesslau Spiele gegen andere Clubs zu ermöglichen.

Unterstützung gern gesehen

Während im mittäglichen Schultraining alle interessierten Schüler teilnehmen können, bietet der Verein zudem Trainingseinheiten am Abend an, die wiederum nur für lizenzierte Spielerinnen und Spieler gedacht sind. Mit einer guten Handvoll engagierter junger Spieler, die im Vorstand Aufgaben übernommen haben, hat man zudem einen soliden Grundstein gelegt, dass der Verein auch künftig hinsichtlich der Administration und sportlichen Leitung gerüstet ist.

Namentlich sind dies Sportchef Robin Näf, Administrationsverantwortliche Marco Tschirky und Manuel Holenweg, der die Gelegenheit nutzte, auf die Gönner-Möglichkeiten und Passivmitgliedschaft sowie auf einen Sponsorenlauf hinzuweisen. Die Brüder Nico und Simon Bösch, die für das Material zuständig sind, konnten erklären, dass diese Gelder unter anderem in Trikots und Bälle fliesst. Zudem muss pro Mannschaft ein Beitrag an den Verband geleistet werden. Dass dies alles korrekt funktioniert, kontrolliert Niclas Stäger, der die Mannschaftskassen betreut. Drei der Spieler haben auch bereits einen J&S-Kurs absolviert, vier weitere sollen im nächsten Jahr den Kurs besuchen, wie Peter Ruf mit Blick auf seine eigene anstehende Pensionierung erklärte. Damit ist auch die Trainerfrage für die nächste Zeit aus den eigenen Reihen geklärt. Als problematischer erweisen sich nun die Fahrten zu den Auswärtsspielen. Hierfür kann man teilweise auf den schuleigenen Bus zurückgreifen, sei aber auch auf Eltern angewiesen, die Fahrdienste übernehmen, appellierte Peter Ruf an die Anwesenden.

Nachwuchs in den Startlöchern

Berichten konnte er aber auch von weiteren Angeboten für die Vereinsmitglieder, die neben den Trainingseinheiten und Meisterschaftsspielen auch an einem Trainingslager oder sogar einem Auslandsturnier teilnehmen können. Letzteres soll den HC Büelen Nesslau im kommenden Jahr nach Dänemark führen. Mit so vielen Informationen ausgestattet, konnten sich die Anwesenden dann vor allem auf spannende Spiele freuen. Peter Ruf wiederum hoffte, dass auch an künftigen Spielnachmittagen so viel interessiertes Publikum die Mannschaften unterstützen wird, wie es die U15-Mädchen gegen den KTV Wil, die U17-Knaben gegen den TV Appenzell und die U19-Knaben gegen den SC Frauenfeld am Samstag nach dem Apéro hatten.