Gutes Jahresergebnis, Frust wegen Alternativheizung

REHETOBEL. An der Generalversammlung des Alters- und Pflegeheims Krone konnte Präsident Urs Rohner eine grosse Anzahl Genossenschafter begrüssen. Alle Verwaltungsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.

Drucken
Teilen

REHETOBEL. An der Generalversammlung des Alters- und Pflegeheims Krone konnte Präsident Urs Rohner eine grosse Anzahl Genossenschafter begrüssen. Alle Verwaltungsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.

Kein Personalnotstand

Grosse Freude über das gute Jahresergebnis ist dem Geschäftsbericht des Präsidenten zu entnehmen. Zudem zeigt der eingeschlagene Weg in der konsequenten Umsetzung der Ausbildungsstrategie seine Wirkung. Entgegen des allgemeinen Fachpersonalnotstands ist dies in der «Krone» gegenwärtig kein Thema. Vor allem die schon etwas älteren Mitarbeiterinnen, die eine verkürzte Ausbildung machen, bleiben der Institution erhalten. Es waren auch im letzten Jahr neun Mitarbeiterinnen in der Ausbildung. Der Rechnungsabschluss 2015 ist sehr erfreulich. Die erheblich gestiegene Pflegenachfrage vor allem im zweiten Halbjahr haben Abschreibungen in der Höhe von gut 320 000 Franken ermöglicht; das Jahr 2015 geht als eines der erfolgreichsten in die Geschichte ein. Nachdem im Vorjahr auf die Verzinsung des Genossenschaftskapitals verzichtet worden war, folgte die Versammlung dem Antrag auf eine Verzinsung von zwei Prozent.

Keine Bewilligung

Die unter Auflagen erteilte Baubewilligung für die Energiebeschaffung mittels Erdsonden wurde nicht bestätigt. Bei der verlangten Probebohrung ist man in der Tiefe von 70 Metern auf Wasser gestossen. Trotz Aussagen des Geologen, des Planers und der Bohrfirma, dass mit entsprechender Bohrtechnik das Grundwasser nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und dies in den umliegenden Kantonen akzeptiert ist, hat der Kanton den Abbruch der Arbeiten verfügt. Falls wieder auf die Verbrennung von Gas und/oder Öl zurückgegriffen werden muss, bedeutet dies eine Steigerung der CO2-Emission von 100 Tonnen pro Jahr. Die Versammlung hat dem Antrag der Verwaltung mit zwei Enthaltungen zugestimmt, dass eine Lösung mittels Luftwärmepumpe detailliert abgeklärt wird. Das Ziel, die 38jährige Heizung bis Herbst 2016 zu ersetzen, wird aufrechterhalten. (pd)