Gutes Jahr 2016 für Rheumaliga

Merken
Drucken
Teilen

Appenzellerland Am vergangenen Dienstag begrüsste Präsident Vinzenz Müller die Mitglieder der Rheumaliga beider Appenzell zur Hauptversammlung im Hotel Linde in Heiden, heisst es in einer Mitteilung. Obwohl schon wieder eine Schliessung eines Bades hingenommen werden musste, konnte auch das vergangene Jahr wieder erfolgreich abgeschlossen werden. Das Hotel Walzenhausen, das seit vielen Jahren Partner der Rheumaliga beider Appenzell war, wurde letzten Sommer kurzfristig und auf unbestimmte Zeit geschlossen. Mit dem Heilbad Unterrechstein konnte aber eine Alternative gefunden werden.

In seiner Grussbotschaft wies Vinzenz Müller auf den immer grösser werdenden Administrationsaufwand in der heutigen Zeit hin. So verbrächten zum Beispiel Assistenzärzte zirka 75 Prozent ihrer Tätigkeit vor dem Computer, Pflegefachleute rund 66 Prozent. Diese Zahlen würden zum Nachdenken anregen. Bei der Rheumaliga beider Appenzell sei man aber pragmatisch und ­fokussiert unterwegs. Man versuche, die Administration so klein wie möglich zu halten. Dafür aber genügend Zeit für die Betroffenen in den Kursen zur Verfügung zu stellen, was auch im Sinne ­aller Beteiligten ist, heisst es weiter.

Die Abstimmungen über das letztjährige Protokoll, die Jahresrechnung sowie der gleich bleibende Mitgliederbeitrag wurden einstimmig genehmigt. Der Dank, den Vinzenz Müller aussprach, galt allen Beauftragten, die zum erfolgreichen Gelingen beitragen; insbesondere den Kursleitenden, dem ehrenamtlichen Vorstand, sowie der Geschäftsführung.

Anschliessend hielt Christian Eder ein Referat zum Thema «Schmerz und Seele». In seinem Vortrag machte der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie darauf aufmerksam, dass Schmerzen verschiedene Ursachen haben können. So unterscheide man heute zwischen biologischen, psychischen und sozialen Faktoren. Nicht jeder Mensch habe das gleiche Schmerzempfinden und bedürfe daher auch nicht der gleichen Therapie. (pd)