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Trotz negativer Schlagzeilen der Raiffeisen Schweiz: Im Hinterland blickt die Bank auf ein gutes Geschäftsjahr zurück

Am Freitag hielt die Raiffeisenbank Appenzell Hinterland ihre ordentliche Generalversammlung ab. Die Bank erwirtschaftete gute Zahlen – trotz negativer Schlagzeilen der Raiffeisen Schweiz.
Yann Lengacher
Verwaltungsratspräsident Markus Joos war mit dem Geschäftsjahr 2018 der Raiffeisenbank Appenzell Hinterland zufrieden. (Bild: Yann Lengacher)

Verwaltungsratspräsident Markus Joos war mit dem Geschäftsjahr 2018 der Raiffeisenbank Appenzell Hinterland zufrieden. (Bild: Yann Lengacher)

Erstmals lud die Raiffeisenbank Appenzell Hinterland zu einem ganzen Generalversammlungswochenende ein: Am Samstag und am Sonntag sollten die Genossenschafter einen Comedyabend, beziehungsweise einen Mitglieder-Zmorge geniessen. Doch am Freitagabend ging es an der eigentlichen Generalversammlung im Casino Herisau erst einmal um trockene Zahlen. Und die waren gut: Der Jahresgewinn belief sich bei einem Kostenwachstum von 1,8 Prozent auf rund 840000 Franken.

Gründe für die grösseren Aufwände waren hauptsächlich Investitionen in die Weiterbildung von Mitarbeitenden und IT-Infrastrukturen. Somit war der Gewinn zwar um 1,1 Prozent tiefer als im Vorjahr, dafür legte die Bank bei den Hypothekarforderungen weiter zu. Diese stiegen um 3,8 Prozent auf 769,4 Millionen Franken an. Auch die Kundenforderungen wuchsen um 3,6 Prozent.

Wie die Raiffeisengruppe in die Zukunft geht

Für Markus Joos, Präsident des Verwaltungsrats, ist dieses sehr positive operative Ergebnis keine Selbstverständlichkeit, wie er schon kurz nach der Begrüssung sagte:

«Wenn man sich die Schlagzeilen aus dem vergangenen Jahr über die Raiffeisen Schweiz vor Augen führt, konnten wir unter dem Strich ein sehr erfreuliches Resultat erzielen.»

Joos sprach ausführlich über die Erneuerungsprozesse innerhalb der «Raiffeisen-Familie». Diese hätten innerhalb des Raiffeisen-Bundes und der Genossenschaften schon begonnen und seien teilweise noch im Gange. Im Wesentlichen gehe es einerseits darum, mit dem Aufarbeiten der Vergangenheit Transparenz zu schaffen und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. So liefe die Neustrukturierung der Departemente in der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe Schweiz noch.

An zwei ausserordentlichen Delegiertenversammlungen dieses Jahr werde zudem die «Reform 21» ausgearbeitet, welche die Raiffeisenbanken und den Genossenschaftsbund modernisieren sollen. Die Hinterländer Raiffeisenbank wird mit Markus Joos als Delegierten und Verwaltungsrat Marcel Walker als Mitglied der Steuerungsgruppe, die diesen Prozess leitet, involviert sein.

Genossenschafter schenken Vertrauen

Bei den Hinterländer Genossenschaftern schienen weder die Ereignisse aus dem Vorjahr noch das Geschäftsergebnis für Diskussionen zu sorgen. Wortmeldungen gab es während der gesamten Versammlung keine. Die Anwesenden schenkten dem Verwaltungsrat das Vertrauen und hiessen sämtliche Traktanden einstimmig gut. So erteilten sie dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung Entlastung und genehmigten Bilanz und Jahresrechnung des vergangenen Jahrs.

Rund 480000 Franken des Jahresgewinns wurden den gesetzlichen Reserven zugewiesen. Der Satz von drei Prozent für die Verzinsung der Anteilscheine wurde ebenfalls genehmigt und somit beibehalten. Nach rund drei Viertelstunden, war der offizielle Teil der Generalversammlung beendet. Zum Schluss weihte die Bank das «Raiffeisen-Höttli» ein. Dabei handelt es sich um eine kleine Holzhütte, mit der sich die Bank an Anlässen künftig präsent zeigen will.

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