Gute Stimmung trotz Regenschauern

Jungwacht und Blauring Wattwil verbrachten ihr Lager letzte Woche im luzernischen Nottwil. Dienstag, 12. Juli: Der Wolf im Schafspelz war nun nicht mehr nur ein Sprichwort, sondern bewahrheitete sich am Dienstagmorgen.

Bettina Baumann
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Das Geländespiel am Mittwoch bereitete den Kindern und Jugendlichen grossen Spass. (Bild: pd)

Das Geländespiel am Mittwoch bereitete den Kindern und Jugendlichen grossen Spass. (Bild: pd)

Jungwacht und Blauring Wattwil verbrachten ihr Lager letzte Woche im luzernischen Nottwil.

Dienstag, 12. Juli: Der Wolf im Schafspelz war nun nicht mehr nur ein Sprichwort, sondern bewahrheitete sich am Dienstagmorgen. Der Wolf hatte sich in die Schafherde eingeschlichen – was jedoch auch sehr viel Können erfordert und nun auch trainiert werden wollte. Am Morgen wurde deshalb bei verschiedenen Sitz- und Völkerballarten das Handeln in der Gruppe geübt. Leider wurde das Training durch starke Regenschauern unterbrochen und zwischenzeitlich suchte die ganze Gruppe Zuflucht im trockenen Esszelt. Jedoch liess sich dadurch die Stimmung nicht trüben und topmotiviert ging es nach dem kurzen Unterbruch weiter.

Am Nachmittag stand noch das Anschleichen im Wald auf dem Programm. Dazu wurden verschiedene Chügelibahne gebaut, die am Schluss sehr kreativ daherkamen. Ob Rollbahnen von Ast zu Ast, Tunnel durch einen Baumstrunk oder Steilwände aus gespannter Schnur, man konnte sich im Wald austoben. Kurzfristig musste aufgrund des schlechten Wetters auch das Abendprogramm umgeschrieben werden. Nun wurde der Abend bei einem unterhaltsamen Quiz mit Rauf-Einlagen verbracht. Die Wasserabflussgräben durch das Esszelt verleiteten einige Leiter sogar dazu, Papierschiffchen zu bauen und diese durch das ganze Zelt fliessen zu lassen.

Mittwoch, 13. Juli: Die Aktion des Wolfes im Schafspelz ist zwischenzeitlich aufgeflogen – und die Schafe wollen nun dasselbe probieren. Deshalb hat sich ein Schaf als Reporter verkleidet und möchte sich so bei den Wölfen einschleichen. Am Morgen wurden Techniken gelernt, wie man sich im Notfall weiterhelfen könnte. Dazu gehören Seilkunde, Kartenkunde, sich im Gelände orientieren oder ein Zelt aufstellen.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Gruppenstunde. Jede Gruppe verbrachte den Nachmittag mit den Gruppenleitern. Einige liefen ins Dorf zum Coupe essen, andere machten Schlangenbrot und bei der Jungwacht wurde eine Sauna gebaut und rege genutzt. Am Abend wurde ein weiteres Geländespiel gespielt. Ziel war es, Geheiminformationen in Form von Ballonen zu erspielen und bei den Gegnern Wanzen für Lauschangriffe zu verteilen. So verging die Zeit schnell und alle hatten grossen Spass dabei.

Donnerstag, 14. Juli: Da es seit zwei Tagen fast ununterbrochen geregnet hat, hat sich das Leitungsteam kurzfristig entschieden, den Tag in einer Turnhalle im Nachbardorf zu verbringen. Ein Fahrer des Lagers nebenan erklärte sich bereit, die Kinder zu transportieren. So ging es nach dem Frühstück mit gepacktem Rucksack los. Nachdem alle Kinder umgezogen und die nassen Kleider ausgelegt waren, ging es los mit einer Stafette. Am Mittag waren alle froh, als die Küche mit feinen Spaghetti auftauchte. Am Nachmittag wurden Chegelvölk, Brenn- und Fussball gespielt. Anschliessend durften alle unter die heisse Dusche. Frisch angezogen und aufgewärmt ging es zurück auf den Lagerplatz.

Der Abend wurde dem 15er-Team, der ältesten Gruppe der Schar, überlassen. Sie hatten vier Spiele für die Kinder vorbereitet und führten diese gleich selber durch. So konnte sich das Leitungsteam einen entspannten Abend rund ums Feuer gönnen.