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Gute Erlöse, aber Zukunftssorgen

Wildhaus Präsident Wendelin Jud, Necker, konnte in seinem Rückblick vom besten Mastkälberjahr seit einem Jahrzehnt berichten. Grosse Sorge bereitet der Branche aber der steigende Preis für Tränker, das sind frisch geborene Kälber, die gemästet werden. «Die gute Nachfrage am Bankviehmarkt lässt diese Preise in die Höhe schnellen und deshalb können vor allem Fleischrassen-Kreuzungen, ob weiblich oder männlich, bald nicht mehr kostendeckend gemästet werden.» Mit dieser Aussage brachte Jud das Hauptproblem der Kälbermäster auf den Punkt. Zu hohe Einstandspreise und der Kampf um jeden Rappen beim Schlachtpreis lassen längerfristig keine wirtschaftliche Existenz zu. Wenn dann noch der Bundesrat mit dem Wegfall des Grenzschutzes droht, gehen die Wogen hoch.

Im Verband standen Neuwahlen an. Für Sepp Brülisauer, Lienz und Erwin Willi, Mels, wurden Thomas Bohl, Stein und René Guggisberger, Flumserberg, in den Vorstand gewählt. Präsident Wendelin Jud, Necker, Aktuar Martin Zimmermann, Weesen und Kassier Daniel Britt, Schwendi-Weisstannen, bleiben für weitere vier Jahre im Amt. Das Rechnungsjahr schloss mit einem Ausgabenüberschuss von rund 2200 Franken, dies bei Einnahmen von 15210 Franken und Ausgaben von 17441 Franken. Das Verbandsvermögen beträgt 12000 Franken. Der Mitgliederbeitrag wird auf 70 Franken belassen, wobei der grösste Teil an den Schweizer Verband weiter geleitet wird. (adi)

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