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Gute Chancen als Verein?

Libingen Siegfried Hetteger vom Verein «Linth gegen Wind» informierte als Gast über die Erfahrungen, die er und seine Mitstreiter im Linth-Gebiet gemacht haben. Dort sind fünf Windräder am Eingang zum Glarnerland geplant. Wenn man sich engagiere, habe man gute Chancen, solche Projekte zu verhindern. «Ohne Organisation kann nur das Glück helfen», sagte er. Windkraftwerke seien nur mit hohen Subventionen rentabel und lieferten nur einen kleinen Beitrag an die Stromproduktion, sagte Siegfried Hetteger. Die fünf in der Linth-Ebene geplanten Windräder produzierten lediglich ein Drittel des Stroms der KVA Bilten. Jedes Windrad töte laut dem Schweizer Vogelschutz pro Jahr rund 20 Vögel. Auch Fledermäuse seien gefährdet. Ein Problem bestehe darin, dass im Winter möglicherweise das Areal rund um die Windräder abgesperrt werde, damit niemand durch herabfallende Eisbrocken verletzt werde. Den Krinauer und Libinger Windpark-Gegnern rät Siegfried Hetteger, in einer Postwurfsendung alle Einwohner von Wattwil und Mosnang anzuschreiben. Das sei eine sehr effiziente und kostengünstige Methode, um den Verein bekannt zu machen und Mitglieder zu gewinnen.

Ein Besucher warf Siegfried Hetteger allerdings vor, falsche Informationen zu verbreiten. Der Votant sagte, er sei ebenfalls ein Gegner des Projekts in Krinau und Libingen. Standorte im Gebirge seien für Windkraftwerke besser geeignet, und dort sei die Landschaft durch Wasserkraftwerke schon beeinträchtigt. (mkn)

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