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Gut gewürzt, aber doch nicht versalzen

Freunde von Ländlermusik und Jodelgesang haben sich am Samstag in Mosnang getroffen, um auf die neue CD von Michi Jud, «Musig us eigener Chuchi», anzustossen.
Beatrice Bollhalder
Jeder Mitwirkende durfte sich ein Exemplar der CD aus dem Körbchen nehmen. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Jeder Mitwirkende durfte sich ein Exemplar der CD aus dem Körbchen nehmen. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Nach dem mit gemütlicher Ländlermusik und Jodelgesang vollgepackten Abend war man sich einig. Michi Jud hat ein feines Menu zusammengestellt. Der Musiker hat sich mit der Herstellung des Tonträgers einen Wunsch erfüllt und der Ländlermusik wieder etwas Aufschwung verliehen. Er findet, dass diese Art von Musik in letzter Zeit im Toggenburg etwas vernachlässigt worden sei. Aber nun sind fast alle, die in der Oberstufenturnhalle in Mosnang anwesend waren, im Besitz der «Musig us eigener Chuchi» und können diese Art Musik überall geniessen.

Musikalische Vielfalt eingefangen

Der Applaus nach den Vorträgen zeigte es, Michi Jud hat mit seiner Produktion den Geschmack des Publikums getroffen. Virtuose Musikstücke und Jodelgesang vom Feinsten wurde von den Mitwirkenden der CD geboten. Die Vorträge, die auf den Tonträger gebrannt worden sind, stammen ausschliesslich aus der Feder des Mosnangers Michi Jud. Und bei allen Formationen hat er seine Finger im Spiel. Beim Jodlerklub Herisau-Säge und beim Jodelchörli Alpsteinblick aus Abtwil hält der gebürtige Ebnat-Kappler den Dirigentenstab in Händen. Beim Akkordeonduett Jud-Stump ist Michi Jud, wie es der Name verrät, ein Teil des Ganzen, und auch beim Trio Möööh ist sein musikalischer Einsatz gefragt. Selbst wenn Solojodlerin Ruth Scherrer auftritt, ist Michi Jud als Begleiter auf der Bühne. Die Zusammenstellung des Programms lässt keine Wünsche offen, vom Schottisch über den Fox bis hin zur Polka ist Vielfalt vorhanden. Das eine oder andere Stück hat Michi Jud seiner Frau, seinen Töchtern oder Schülern, die er als Musiklehrer betreuen durfte, gewidmet. Und selbst Martin Nauer, der an der Seite von Carlo Brunner bekannt geworden ist, hat Michi Jud mit einem Schottisch bedacht.

Auch die beiden Chöre wussten mit Jodelliedern und Zäuerli zu begeistern. Mit viel Applaus bedachten die zahlreichen Zuhörer aus nah und fern – die Halle war bis auf den letzten Platz besetzt – die Vorträge. Dass in den Texten der Jodellieder der Alpstein oft genannt wird, hat seine Gründe. Jud liebt es, in der Region zu wandern. Wenn er dafür Zeit findet, denn ausser für Jodelgesang und Ländlermusik schlägt sein Herz auch noch für die Blasmusik.

Gemeinsames Zäuerli zum Abschluss

Bei der Vorbereitung dieses Abends hat ihn seine Frau Rita tatkräftig unterstützt. Auch das Bergsonnechörli sorgte mit der Übernahme der Festwirtschaft dafür, dass sich Jud voll und ganz auf die Musik konzentrieren konnte. Und Frowin Neff, der durch das Programm führte, sorgte mit seiner schelmischen Art, Witze zu erzählen, für ausgelassene Heiterkeit. Noch bevor das Quartett Waschächt die Zuhörer zu Tanzen aufforderte, haben die beiden Chöre gemeinsam mit Ruth Scherrer ein Zäuerli angestimmt.

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