Gut gespielt – doch verloren

Im Sechzehntelfinal des Schweizer Cups unterlag der UHC Nesslau Sharks den Chur Unihockey mit 5:10.

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unihockey. Zum zweitenmal innerhalb zwei Jahren schafften es die Herren ins Sechzehntelfinale des Cups. Letztes Jahr gab es eine klare Niederlage gegen die Langnau Tigers. Dieses Mal hiess der Gegner Chur Unihockey und die Sharks nahm sich vor, den Goliath des Unihockeysports zu ärgern. Doch wie schon vor einem Jahr kam der Dämpfer kurz nach dem ersten Bully. Nach 43 Sekunden lag das Heimteam mit 0:1 im Hintertreffen. Doch anders als vor einem Jahr, liess sich die Mannschaft davon nicht einschüchtern. Auch das 0:2 in der vierten Minute konnte die Moral nicht brechen. Im Gegenteil keine Minute später erzielten die Sharks das 1:2. Der Treffer wurde von den Zuschauern bejubelt, als habe man gerade das Spiel gewonnen. Beflügelt von der Atmosphäre kämpfte das Team in der Defensive mit allen Mitteln. Man liess Chur entlang der Bande gewähren und versuchte den Raum vor dem Tor so eng als möglich zu machen.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Chur machte das Spiel und die Nesslauer versuchten mit schnellen Kontern ihr Glück. Dies funktionierte nun besser als im ersten Abschnitt. Allerdings musste man in der 26. und 28. Minute einen Doppelschlag Churs hinnehmen. Die Toggenburger erzielten aber auch einen Treffer. Schade, konnte man das 2:4 nicht in die zweite Pause retten. Für einmal ging ein Churer vor dem Tor vergessen. Dieser hatte dann keine Mühe, den Ball im Gehäuse unter zu bringen.

Nur 32 Sekunden waren gespielt, als das Publikum den dritten Nesslauer Treffer bejubeln konnte. Leider gelang es den Sharks in der Folge nicht den Zwei-Tore-Abstand zu halten oder gar zu verringern. Chur zog auf 3:7 davon, ehe die Toggenburger zwei Tore innerhalb von 51 Sekunden erzielen konnten. Es boten sich den Sharks auch noch die einte oder andere Chance, um weiter zu verkürzen. Doch der Favorit setzte sich dank seiner Routine durch. Chur erzielte in den letzten fünf Minuten drei weitere Treffer. Einer davon souverän per Penalty. (pk)