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Guido ist der Schönste: Mit der kantonalen Stierschau in Teufen geht die Viehschausaison zu Ende

Die kantonale Stierschau in Teufen bildete den würdigen Schlusspunkt der Viehschausaison im Appenzellerland. Weiteres Highlight war der Herbstcup.
Claudio Weder
Stier Guido von Jakob Frick aus Herisau wurde in Teufen zum «Mister BS» gekürt. (Bild: Claudio Weder)

Stier Guido von Jakob Frick aus Herisau wurde in Teufen zum «Mister BS» gekürt. (Bild: Claudio Weder)

Stier Kolin war der Publikumsmagnet an der soeben zu Ende gegangenen Olma. Doch seine Beliebtheit änderte letztlich nichts an der Tatsache, dass er sich in der Halle 7 – umgeben von so viel Kühen – wohl als «Hahn im Korb» gefühlt haben muss. An der kantonalen Stierschau vom vergangenen Samstag in Teufen waren die Bedingungen etwas anders. Da waren die Muskelprotze nicht alleine unter ihresgleichen. 47 Exemplare wurden auf dem Zeughausplatz zur Schau gestellt. Kolin war zwar nicht dabei. Dafür Robert, Hansueli, Jonas, Hanibal-ET, Elio oder Rambo. Und mit ebenso vielen Kühen war auch für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis gesorgt.

Ein Bekannter und Bildhübscher holt sich den Mistertitel

Mit der kantonalen Stierschau in Teufen ging die diesjährige Viehschausaison im Appenzellerland zu Ende. An insgesamt 19 Viehschauen in beiden Kantonen wurden rund 4500 Stück Rindvieh präsentiert. Die Stierschau bildete den würdigen Schlusspunkt – obwohl das Wetter zu Beginn nicht mitmachen wollte. Düster und frostig war es am Morgen, das Schnauben der Stiere und Kühe hinterliess Dunstwolken in der kalten Herbstluft. Zwischendurch fiel Regen.

Erst der Aufruf des Speakers zur Stierprämierung lockte die Menschenmenge von der warmen Feststube im Zeughaus ins Freie. Und wie wenn es so geplant gewesen wäre, verzogen sich die Regenwolken just in dem Augenblick, als die am Vormittag als Sieger ihrer Abteilung rangierten Stiere in den Ring vor dem Zeughaus geführt wurden. Rund um die kleine Arena versammelte sich viel Volk, während die Bauern mit ihren Stieren stolz eine Runde im Ring drehten. Viehzuchtexperte Eugen Schläpfer zeigte sich zufrieden ob der «guten Qualität», die sich am Samstag im Ring befand. Den Titel «Mister BS» verlieh er letztlich an einen «bekannten und zudem bildhübschen» Stier: Guido heisst das Tier von Jakob Frick aus Herisau, ist 4 Jahre alt und bringt satte 1040 Kilogramm auf die Waage.

Ausschlaggebend für den Mistertitel waren Guidos starke Schultern, die starke Brust, das lange Becken sowie das gute Fundament. «Hoffen wir, dass Guido genauso gut züchtet, wie er aussieht», sagte Schläpfer und sorgte für Lacher im Publikum. Nach dem Mister BS wurde auch der Mister OB gekürt. Dieser Titel ging ebenfalls an einen Herisauer: an Rambo von Theo Ehrbar.

Waldstatt gewinnt den Herbstcup

Neu wurde in diesem Jahr anstelle der Juniorenschau erstmals ein Herbstcup für Braunvieh durchgeführt. Zwölf Viehzuchtgemeinschaften aus Ausserrhoden nahmen daran teil, jede fuhr mit vier Kühen auf. Den Herbstcup für sich entscheiden konnte die Viehzuchtgemeinschaft Waldstatt, gefolgt von Urnäsch und Wald-Rehetobel.

Mit dem Herbstcup wollten die Organisatoren allen Braunviehzuchtgemeinschaften im Kanton Appenzell Ausserrhoden die Möglichkeit bieten, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und untereinander zu messen. Es sollte der Trend zu einer leistungsstarken und wirtschaftlichen Braunviehzucht aufgezeigt und die Kameradschaft und der Kontakt zwischen den einzelnen Gemeinschaften gefördert werden.

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