Güggel sitzt wieder auf Nesslauer Kirchturm

Anfang Woche wurden die notwendigen Arbeiten ausgeführt. Dabei wurden aktuelle Dokumente in die Turmkapsel gelegt.

Drucken
Teilen
Arbeiten vom Kran aus in schwindelerregender Höhe an der Turmspitze. (Bild: PD)

Arbeiten vom Kran aus in schwindelerregender Höhe an der Turmspitze. (Bild: PD)

«So etwas sieht man nicht alle Tage», sagte die Frau, die ihr Auto auf dem «Sternen»-Parkplatz anhielt und ausstieg, um ein Bild zu machen. Auf dem Kirchplatz in Nesslau stand ein mobiler Pneukran, in dessen Korb zwei Männern bis zur Turmspitze gelangen konnten. Gerade als die Frau da war, montierte Michael Bösch den goldenen Güggel wieder auf seinen angestammten Platz auf der Spitze des Nesslauer Kirchturms. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Dokumente aus der Turmkapsel mit aktuellen Dokumenten ergänzt.

Nötig waren die kurzfristig angesetzten Arbeiten geworden, weil es sich im Laufe des Jahres gezeigt hatte, dass der Wasserabfluss am Kirchturm Nesslau verstopft war. Man wollte gleichzeitig auch weitere sinnvolle kleinere Reparaturen ausführen. Durch den Schneedruck waren die Gratabdeckungen aufgedrückt worden. Dadurch hatte das Wasser direkten Zugang zum Turm. Auch musste die Sprinkleranlage im Turm an den Blitzschutz angehängt, der Abfluss des Regenwassers geregelt und die Turmspitze aufpoliert werden. Jetzt sollte wieder alles in bester Ordnung sein und der Winter kann ruhig kommen.

Die Kirchenvorsteherschaft bedankt sich, dass die beteiligten Unternehmen Hermann Bösch aus Nesslau, Grob Malerbetrieb aus Neu St. Johann sowie Welti-Furrer die Arbeiten gut und speditiv erledigten. (sas/pd)