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Gruppe für Innerrhoden kritisiert Spitalpläne

Appenzell Die Arbeitsgruppe Spital innerhalb der Gruppe für Innerrhoden (GFI) glaubt nicht an die Zukunft eines Ambulanten Versorgungszentrums inklusive Bettenstation (AVZ+). Der Markt sei viel zu klein dafür, heisst es in einer Medienmitteilung, in der ein ganzer Korb an Kritikpunkten aufgelistet wird. Nicht glauben mag man bei der Gruppe für Innerrhoden daran, dass die Krankenkassenprämien gleich bleiben würden. Ein «AVZ+» würde durch ein MRI und CT das Angebot in nächster Nähe ausweiten, was auch die Inanspruchnahme erhöhen und dadurch die Kosten und Prämien hochtreiben würde.

Die Botschaft zuhanden des Grossen Rates blendet gemäss GFI aus, dass die 41 Millionen Franken für den Neubau abgeschrieben, verzinst, instandgehalten und erneuert werden müssten. Dafür sollen die Fixkosten bei 41 Millionen Franken Investition sinken. «Für jeden, der rechnet, ist klar, dass das nicht stimmen kann», heisst es in der Mitteilung. Auch die Fixkosten würden auf die Staatsrechnung durchschlagen.

Schliesslich wird auch die Aussage aus der Ergänzungsbotschaft herbeigezogen, dass ohne stationären Teil bis zu Dreiviertel der heutigen Stellen abgebaut werden müssten. Diese Aussage führt nach Ansicht der Gruppe für Innerrhoden in die Irre und sei falsch. Sie unterstelle, dass davon 68 Vollzeitstellen betroffen sein würden. Tatsächlich sei aber nur ein kleiner Teil aller Stellen rund um die Uhr zu besetzen. Keine einzige Stelle verschwinde, ausser die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen insgesamt ginge zurück.

In einem letzten Punkt ist seitens der GFI zu lesen, dass ein Notfall zu wenig gravierende Fälle haben werde, um für Ärzte «spannend» zu sein. Im Bericht zuhanden des Grossen Rates sei dazu nichts erwähnt. Auch höre man nichts dazu, wie schwierig es künftig sein werde, genug qualifizierte Assistenzärzte aus Nachbarkantonen zu erhalten. Sie seien Mangelware und würden bei attraktiveren Arbeitgebern anheuern.

Die Conclusio aus allem für die GFI: «Die Behauptung, es brauche ein ‹AVZ+›, um ein AVZ mit Notfall und ambulanten Betten sinnvoll betreiben zu können, überzeugt nicht.» (pd)

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