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«Grundsätzlich gut für den Tourismus»

Der Präsident von Toggenburg Tourismus, Max Nadig, ist davon überzeugt, dass die 2. Etappe der Umfahrung Wattwil auch dem Tourismus nützt. Dies, obwohl auf den ersten Blick nur der Tagestourismus von der besseren Erreichbarkeit profitiert.
Max Nadig Präsident Toggenburg Tourismus (Bild: Matthias Giger)

Max Nadig Präsident Toggenburg Tourismus (Bild: Matthias Giger)

Der Präsident von Toggenburg Tourismus, Max Nadig, ist davon überzeugt, dass die 2. Etappe der Umfahrung Wattwil auch dem Tourismus nützt. Dies, obwohl auf den ersten Blick nur der Tagestourismus von der besseren Erreichbarkeit profitiert.

Ist aus der Sicht des Tourismus die 2. Etappe der Umfahrung Wattwil überhaupt wünschenswert, wenn damit der Wochentourismus im Obertoggenburg unter Druck gerät?

Eine bessere Verkehrsanbindung ist grundsätzlich gut für den Tourismus. Die Umfahrung Wattwil bringt Vorteile für den Tagestourismus aus dem Raum Zürich. Auch für den Übernachtungstourismus ist eine gute Verkehrsanbindung positiv. Sie nützt aber nichts, wenn man im Beherbergungsbereich nichts unternimmt. Es braucht deshalb ein Angebot, das Übernachtungsgäste anspricht.

Tagestouristen generieren weniger Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Tal als Übernachtungstourismus. Wie kann man das ändern?

Indem man an Angeboten für den Beherbergungstourismus arbeitet. Das ist im Masterplan klar umschrieben. Es gilt, die Auslastung der bestehenden Hotels und der Parahotellerie zu verbessern, die bestehenden Hotels weiterzuentwickeln und ein neues Hotel im Toggenburg zu bauen.

Mit welchen Angeboten sollte das Obertoggenburg verstärkt auf den Tourismus setzen? Klimaexperten sagen ja den Skigebieten unter 1500 Metern wegen des Klimawandels Probleme voraus.

In Österreich gibt es viele Skigebiete unter 1500 Metern. Der Schnee ist nicht das Hauptproblem. Ich habe mehr Angst davor, dass der Wintertourismus generell stagniert. Wir müssen natürlich am Sommer arbeiten, mit den Themen Klang und Bewegen in der Natur wie Wandern oder Velofahren. Da haben wir Trümpfe in der Hand. (mkn)

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