Grünes Licht für Projekt

Das St. Galler Stadtparlament hat den Überbauungsplan zur Erneuerung des Kantonsspitals gutgeheissen. Damit kann die Realisierung 2016 starten.

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Das Kantonsspital St. Gallen wird für 400 Millionen Franken erweitert. (Bild: Benjamin Manser)

Das Kantonsspital St. Gallen wird für 400 Millionen Franken erweitert. (Bild: Benjamin Manser)

ST. GALLEN. Kurz und schmerzlos wurde das erste Traktandum im Stadtparlament abgewickelt. Dies nicht unerwartet: Zum Überbauungsplan für das Kantonsspital St. Gallen und das Ostschweizer Kinderspital war keine Opposition erwartet worden. Schliesslich wird damit nur umgesetzt, was das kantonale Stimmvolk schon mit grosser Mehrheit gutgeheissen hat. Nämlich eine Investition von 400 Millionen Franken ins Kantonsspital sowie für den Umzug des Kinderspitals aufs gleiche Areal.

Neue Hochhäuser entstehen

Der Überbauungsplan gehe allerdings einen Schritt weiter, sagte die Präsidentin der Baukommission, Doris Königer. «Dieser Plan mit seinen besonderen Vorschriften ist hier nötig, weil es neu Hochhäuser geben soll. Die müssen öffentlich aufgelegt werden und brauchen die Zustimmung des Parlaments.»

Weitere Fragen wie die Zahl der Helikopterlandeplätze, die Beschattung, die Bäume und Parkplätze seien bei einer Begehung während der letzten Sitzung der Baukommission vor Ort geklärt worden. Königer: «Nicht ganz überzeugen konnte die Haltung der kantonalen Denkmalpflege zur Villa an der Rorschacher Strasse.»

Alle Fraktionen dafür

In dem Fall werde die Gewichtung der Schutzwürdigkeit gegenüber den Interessen der Erschliessung abzuwägen sein. Allenfalls müsse die Strasse reduziert werden.

Die Fraktionen unterstützten den Überbauungsplan ausnahmslos. So sagte Daniel Stauffacher im Namen der CVP/EVP/BDP-Fraktion, er sehe keinen Grund, sich gegen die Vorlage zu stellen. Auch die FDP, die SVP, die SP/Juso/PFG-Fraktion sowie der «grüne Block» stimmten zu. Mit dem Entscheid kann die Realisierung des Mammutprojekts schon 2016 starten. (kar)