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Grünes Licht für neues Pfarrhaus

Der Abbruch und Neubau des katholischen Pfarrhauses in Wildhaus ist beschlossene Sache. An der ausserordentlichen Kirchbürgerversammlung wurden 1,2 Millionen Franken genehmigt.
Adi Lippuner
So könnte das neue Pfarrhaus in Wildhaus von der Südostseite her aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So könnte das neue Pfarrhaus in Wildhaus von der Südostseite her aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Sanierung oder Abbruch und Neubau des katholischen Pfarrhauses, diese Frage hatte der Vorstand der Katholischen Kirchgemeinde zu prüfen. Präsident Walter Hofstetter präsentierte den 28 anwesenden Kirchbürgern am Mittwochabend die Zahlen: Der Gebäudenennwert liegt gemäss amtlicher Schätzung bei 651 000 Franken, es wird ein Minderwert wegen nötiger Investitionen von 30 Prozent angenommen. Eine Totalsanierung des Pfarrhauses, basierend auf einer Kostenschätzung, wird mit 600 000 bis 650 000 Franken veranschlagt. Damit könnten die Sanierung der Gebäudehülle, der Innenausbau, die Realisierung der nötigen Installationen und teilweise räumliche Veränderungen vorgenommen werden. Aus Sicht der Kirchenverwaltung wäre das Verhältnis von Kosten und Nutzen bei einer Sanierung nicht ideal.

Für den Abbruch und Neubau des Pfarrhauses wurde ein Kredit von 1,2 Millionen Franken gesprochen. Sichergestellt wird die Finanzierung des Vorhabens über eine Spezialsteuer von zwei Prozent, welche zusätzlich zur Kirchensteuer während 15 Jahren erhoben wird. Dazu kommen die Einnahmen aus der vermieteten Wohnung sowie ein zinsloses Darlehen in der Höhe von 150 000 Franken, welches die Katholische Administration zugesichert hat.

Walter Hofstetter liess die Anwesenden wissen, dass sich der Kirchenverwaltungsrat schon seit mehreren Jahren mit der Zukunft des Pfarrhauses befasst hat. Im Oktober 2007 habe der Administrationsrat die notwendige aufsichtsrechtliche Genehmigung für den Abbruch und Neubau erteilt. Weil die Kirchbürgerversammlung damals den Kredit ablehnte, kam das Projekt nicht zustande.

Noch einige Abklärungen zu treffen

Inzwischen habe sich der bauliche Zustand des Pfarrhauses weiter verschlechtert, deshalb sei ein neuer Anlauf nötig geworden. Im neu erbauten Pfarrhaus sollen im Untergeschoss ein Raum für Sitzungen und kleinere Veranstaltungen sowie die Keller- und Technikräume untergebracht werden. Im Erdgeschoss entsteht eine Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung, welche vermietet wird und einen Ertrag von rund 1 300 Franken pro Monat einbringen soll. Im Ober- und Dachgeschoss wird eine Fünfeinhalb- bis Sechs-Zimmer-Wohnung für den Pastoralassistenten und seine Familie erstellt. Es gab Voten zum Raumkonzept sowie Fragen rund um eine zweite Garage oder wenigstens einen Autoabstellplatz und ein Büro für den Seelsorger. Walter Hofstetter nahm diese Anregungen der Kirchbürger entgegen und versprach, diese Anliegen mit dem zuständigen Planer zu besprechen. Vorgesehen ist, den Abbruch des bestehenden Pfarrhauses im Frühling 2017 in Angriff zu nehmen. Für die Bauphase werden sieben bis acht Monate vorgesehen. «Wir müssen allerdings für die Bauzeit noch eine Lösung für Michael Nolle und seine Familie finden,» so Walter Hofstetter. Mit gemütlichem Beisammensein und musikalischen Darbietungen von Simon Wenk auf dem Hackbrett wurde der Abend abgeschlossen.

Die Aktuarin der katholischen Kirchenverwaltung, Brigitte Alpiger, und Präsident Walter Hofstetter. (Bild: Adi Lippuner)

Die Aktuarin der katholischen Kirchenverwaltung, Brigitte Alpiger, und Präsident Walter Hofstetter. (Bild: Adi Lippuner)

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