«Gründe nicht nachvollziehbar»

Nachgefragt

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Das geplante Asyldurchgangszentrum in Walzenhausen kann vorläufig nicht realisiert werden. Fredi Züst, Stiftungsratspräsident des «Sonneblicks», erklärt, ob und welcher Handlungsbedarf nun besteht.

Fredi Züst, das Baugesuch wurde abgelehnt. Wie beurteilen Sie den Entscheid?

Ich kann die beiden Gründe (Erschliessung und Sicherheitskonzept) nicht ganz nachvollziehen. Unsere beiden Liegenschaften werden seit langer Zeit von Gästen genutzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Belastung der Zufahrt mit einem Asyldurchgangszentrum wesentlich grösser wird. Beim Sicherheitskonzept hält sich Ausserrhoden an den Kanton St. Gallen, was sich in der Praxis bewährt hat.

Hat die Gemeinde die Zufahrtsstrasse jemals beanstandet? Soweit mir bekannt ist, hatten wir noch nie ein Problem mit der Zufahrt. Muss die Stiftung nun die Zufahrt ändern oder der Kanton als Mieter?

Diese Frage stellt sich nicht. Ich bin der festen Meinung, dass die heutige Zufahrt den Anforderungen entspricht.

Gibt es für die Stiftung nun Handlungsbedarf? Wir werden die Begründung des Ablehnungsentscheides analysieren und dann mit dem Kanton das weitere Vorgehen besprechen. In der Frage eines allfälligen Rekurses ist allerdings der Kanton als Mieter federfüh- rend. Hat der Entscheid Auswirkungen auf den Mietvertrag? Nein. (cal)