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Grub will neues Dorfzentrum

Seit über zehn Jahren beschäftigt die neue Zentrumsgestaltung mit Wohn- und Gewerberäumen die Gemeinde. Nun biegt das Projekt mit dem Planauflageverfahren in die Zielgerade ein.
Karin Erni
So könnte die neue Zentrumsüberbauung dereinst aussehen. (Bild: PD)

So könnte die neue Zentrumsüberbauung dereinst aussehen. (Bild: PD)

Das Dorfzentrum von Grub präsentiert sich nicht sonderlich attraktiv. Das wollte die Gemeinde schon länger ändern und gab 2009 eine Studie in Auftrag, wie auf ihrem Grundstück in der Kernzone ein eigentliches Dorfzentrum mit Wohnungen und Gewerberäumen realisiert werden kann. Die Studie kam zum Schluss, dass es sinnvoll ist, die Neubauten mit Wohnungen und Gewerberäumen nah an der Kantonsstrasse zu platzieren. Dadurch bleibt dahinter eine Wiese mit Brunnen und Lindenbäumen als Begegnungszentrum für die Dorfbevölkerung bestehen.

«Ein erstes, im Jahr 2012 ausgearbeitetes, Vorprojekt erfüllte allerdings nicht alle geforderten Kriterien», sagt Gemeindepräsidentin Katharina Zwicker. Nun liege aber ein bewilligungsfähiges Projekt vor. Das hätten Stellungnahmen der zuständigen kantonalen Stellen bestätigt. «Ein allfälliger Investor kann nach Erteilen der Genehmigung sofort mit der konkreten Umsetzung des Bauprojekts beginnen.»

Gemeinde erlässt Überbauungsplan

Weil das nun vorliegende Vorprojekt mit den beiden Baukörpern in einigen Punkten von der Regelbauweise abweicht, wären verschiedene Ausnahmebewilligungen nötig gewesen. Die Gemeinde hat sich daher für die Lösung mit einem Sondernutzungsplan für die entsprechenden Grundstücke entschieden. Darin ist festgehalten, wie die Freiräume zwischen den Gebäuden ausgestaltet werden müssen. Er gibt die architektonische Qualität der Bauten vor. Diese müssen ausserdem energetisch vorbildlich geplant werden und ans öffentliche Wärmenetz angeschlossen werden.

Der Überbauungsplan regelt ausserdem, wie das Grundstück verkehrsmässig erschlossen wird und wo Parkplätze und Tiefgarage zu liegen kommen. Auch auf eine gute Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr durch Einbezug der Postautohaltestelle wird Wert gelegt. Ein künftiger Bauherr muss alle diese Bedingungen einhalten. Gegen den Überbauungsplan kann innerhalb der Auflagefrist Einspruch erhoben werden. Nach Bereinigung allfälliger Einsprachen wird er dem Regierungsrat unterbreitet und tritt anschliessend in Kraft. Danach würden geeignete Investoren evaluiert, sagt Katharina Zwicker. «Wir haben bereits verschiedene Interessenten für das Projekt.

Eventueller Standort für Gemeindekanzlei

Die geplante Zentrumsüberbauung soll in erster Linie das Dorfzentrum beleben und zeitgemässen Wohn- und Gewerberaum sowie Parkplätze schaffen. Eine Option für das Erdgeschoss des grösseren der beiden Häuser sei die Nutzung als neue Gemeindekanzlei, sagt Katharina Zwicker. «Dafür wird aber vorgängig eine Abstimmung nötig sein.»

Hinweis

Am 28. Februar um 20 Uhr lädt die Gemeinde ins Gasthaus Bären ein. Im Anschluss an die Wahlversammlung informiert Katharina Zwicker über das Projekt. Die Planunterlagen liegen vom 4. März bis 3. April öffentlich auf.

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