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GRUB: Steuerfusssenkung beantragt

An der öffentlichen Orientierungsveranstaltung erläuterte der Gemeinderat den Voranschlag 2018. Dieser sieht eine Reduktion des Steuerfusses vor. Weiter wurde über das Projekt Hängebrücke informiert.
Eine ähnliche Hängebrücke soll zwischen Grub und dem Gebiet Waldhus-Grünau entstehen, sofern die Stimmbevölkerung der Kreditvorlage zustimmt. (Bild: Nils Vollmar)

Eine ähnliche Hängebrücke soll zwischen Grub und dem Gebiet Waldhus-Grünau entstehen, sofern die Stimmbevölkerung der Kreditvorlage zustimmt. (Bild: Nils Vollmar)

Sie war Thema der vergangenen Orientierungsversammlung der Gemeinde Grub AR, die Hängebrücke. Diese würde nordwestlich von Grub AR beim Weiler Frauenrüti beginnen und ins Gebiet Waldhus-Grünau ennet der Kantonsgrenze führen. Sie wäre 150 bis 180 Meter lang, zirka einen Meter breit und soll aus reinem Stahl gebaut werden. Diese Brücke – zirka 50 Meter über dem Mattenbach – würde ein verbindendes Element zwischen den beiden Grub werden. Zuerst müsste aber die Gruber Bevölkerung der Kreditvorlage zustimmen. Über einen entsprechenden Antrag über 180 000 Franken befinden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 26. November.

Steuerfuss soll auf 4.0 Einheiten gesenkt werden

Der Gemeinderat betonte im voll besetzten Bärensaal, dass mit dieser Lösung eine nachhaltige Sanierung des von Erdrutschen zerstörten Wanderweges erfolgen würde. Sobald die finanzielle Grundlage steht, wird das Bauprojekt öffentlich ausgeschrieben. Der Gemeinderat geht davon aus, dass in der Submission noch positive Auswirkungen auf die kalkulierten Kosten möglich sind und die finanzielle Belastung unter dem Budgetposten liegt. In der Folge wird auch das Wegnetz angepasst. Weil die Erstellung einer Hängebrücke betreffend der Bauzeit nicht besonders aufwendig ist, dürfte der Bau der Hängebrücke zwischen Grub AR und Grub SG noch im Jubiläumsjahr der Kantonalbank 2018 möglich sein. Das Projekt Hängebrücke zählt zu den Siegern eines Jubiläumswettbewerbs der St. Galler Kantonalbank. Diese wird sich daher mit 100 000 Franken an den Gesamtprojektkosten von 460 000 Franken beteiligen. Die Anstössergemeinden Grub AR und Eggersriet teilen sich die Restkosten zu gleichen Teilen. Um dieses Vorhaben realisieren zu können, braucht es die Zustimmung der Bevölkerung von Grub AR. In der Gemeinde Eggersriet unterliegt die Kreditvorlage dem fakultativen Referendum.

Weiter informierte der Gemeinderat über die finanzielle Situation der Gemeinde. Bei einer Reduktion des Steuerfusses um 0.1 Einheiten auf 4.0 Einheiten wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss von fast 50 000 Franken unterbreitet. Der Voranschlag der Erfolgsrechnung weist einen Ertrag von 6,13 Millionen und einen Aufwand von 6,12 Millionen Franken auf. Höhere Belastungen werden in den Bereichen Schule (sinkende Schülerzahlen in der Oberstufe, Erhöhung des Schulgeldes), Gesundheit und Soziales (Defizitanteile der Spitexkosten und bei der Pflegefinanzierung), Umweltschutz und Raumordnung (geplante grössere Instandhaltungsarbeiten im Friedhof) sowie in der Volkswirtschaft (grössere Unterhaltsarbeiten der Elektra Grub AR an Freileitungen und Neuanlagen) erwartet. Gestützt auf die Prognose der kantonalen Steuerverwaltung geht der Gemeinderat davon aus, dass mit leicht höheren Steuererträgen gerechnet werden kann. Dies insbesondere aufgrund der günstigen konjunkturellen Entwicklung. Der Finanzausgleich für Grub AR fällt mit 500 000 um 30 000 Franken niedriger aus, als im Vorjahr budgetiert.

In der Investitionsrechnung sind für das Jahr 2018 Aufwendungen von 1,3 Millionen Franken vorgesehen. Ins Gewicht fallen dabei vor allem die Erneuerung der Kirchenfassade und der Zentralschulhausfassade, Investitionen der Wasserversorgung (Grundwasserpumpwerk Halten/Riemen und Steuerzentrale Weiher), Erneuerungsarbeiten der Elektra (Freileitung Oberrechstein, Smart-Meter-Projekt Ausbaustufe 3) sowie die Flachdachsanierung in der Liegenschaft Dorf 55. Alle Investitionen sind gebundene Ausgaben. Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2018 mit einem Aufwandüberschuss von fast 50 000 Franken bei einem reduzierten Steuerfuss von 4.0 Einheiten genehmigt und beantragt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, diesem ebenfalls zuzustimmen. (gk)

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