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GRUB: Der Anteil ist 180 000 Franken

Dank einer Hängebrücke soll das Tobel des Mattenbachs für Wanderer passierbar werden. Die Anstösser­gemeinden Grub AR und Eggersriet sollen je 180000 Franken zahlen. In Grub muss das Stimmvolk entscheiden.
Bruno Eisenhut
Seit 2014 ist der Wanderweg im Mattenbachtobel nicht mehr begehbar. Gemeindepräsidentin Katharina Zwicker vor dem einst möglichen Eingang zur Hängebrücke. (Bild: BEI)

Seit 2014 ist der Wanderweg im Mattenbachtobel nicht mehr begehbar. Gemeindepräsidentin Katharina Zwicker vor dem einst möglichen Eingang zur Hängebrücke. (Bild: BEI)

Bruno Eisenhut

bruno.eisenhut

@appenzellerzeitung.ch

150 bis 180 Meter lang, knapp ­einen Meter breit und aus reinem Stahl: So soll sich die Brücke, die Grub AR und Grub SG verbindet, dereinst präsentieren. Die Brücke beginnt nordwestlich von Grub AR beim Weiler Frauenrüti und führt ins Gebiet Waldhus-Grünau ennet der Kantonsgrenze.

Dass die Brücke überhaupt erstellt werden kann, braucht es die Zustimmung der Bevölkerung von Grub AR. Das Stimmvolk stimmt am 26. November über Grubs Kostenanteil von 180000 Franken ab. Der Gruber Gemeinderat hat die Vorlage diese Woche zuhanden der Urnenabstimmung verabschiedet. Eine Empfehlung des Gemeinderates gibt es nicht. «Die Bevölkerung soll entscheiden, ob sich Grub diese Brücke leisten soll», erklärt Gemeindepräsidentin Katharina Zwicker gegenüber der «Appenzeller Zeitung». Am 9. November informiert der Gemeinderat von Grub AR anlässlich der öffentlichen Budgetveranstaltung über die Abstimmungsvorlage.

Die Gesamtprojektkosten für die Hängebrücke belaufen sich auf rund 460000 Franken. 100000 Franken übernimmt die St. Galler Kantonalbank, die restlichen 360000 Franken würden zu gleichen Teilen auf die Gemeinden Grub AR und Eggersriet aufgeteilt. Weil der Kostenanteil der Gemeinde Grub über der Kreditkompetenz des Gemeinde­rates liegt, muss die Vorlage vor das Volk.

Mit einem Ja an der Urne würde das Stimmvolk lediglich den Projektkredit gutheissen. Die Detailausarbeitung sowie das Auf­lageverfahren würden dann erst angestossen. «Läuft alles nach Plan, wird die Brücke im Jahr 2018 erstellt werden», so Gemeindepräsidentin Katharina Zwicker.

Ein Siegerprojekt im Wettbewerb

Dass sich die St. Galler Kantonalbank an den Projektkosten beteiligen will, hängt mit deren Jubiläum zusammen. Die Hängebrücke zählt zu den Siegern aus den rund 330 eingereichten Projekten des Jubiläumswettbewerbs. Dieser wurde aufgrund des 150-Jahr-Jubiläums durchgeführt.

Mit der geplanten Hänge­brücke würde das Wandergebiet rund um den Fünfländerblick um eine Attraktion reicher. Vor rund drei Jahren wurde die vormalige Brücke im Tobel des Mattenbachs durch ein Unwetter zerstört. Seither ist der Wanderweg von Grub AR nach Grub SG nicht mehr begehbar und musste gesperrt werden. Via Hängebrücke könnte das Tobel des Mattenbachs rund 50 Meter über der Tiefe überwunden werden, und der Rundweg um den Fünfländerblick wäre wieder bestehend.

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