Grossaufmarsch im Steintal

Bereits zum 33. Mal organisierten die Mitglieder des Männerchors Brandholz ihre Steintaler Chilbi. Auch am vergangenen Sonntag wurde dieser Anlass, gestaltet von sieben Formationen, ein voller Erfolg.

Stefan Füeg
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EBNAT-KAPPEL. Gleich sieben verschiedene Formationen standen auf dem vorgängig verteilten Flyer, der die Besucher und Besucherinnen einlud. Und diese unterschiedlich ausgewählten Gruppen sorgten am vergangenen Sonntag an der Steintaler-Chilbi für die Unterhaltung, die Anwesenden freuten sich ob der Mannigfaltigkeit der Musik. Aufgezählt heisst dies: das Churfirstenchörli Alt St. Johann-Unterwasser, das Nachwuchs-Jodlerchörli March, das Alphorntrio Necker, Jungmusiker, das Echo vom Risibach, die Toggenburger Örgeler und selbstverständlich auch der organisierende und sich freuende Verein, der Männerchor Brandholz.

Auf die Jungen gesetzt

Dieses Jahr setzten die Veranstalter vor allem auf den Nachwuchs, der in der Region volksmusikalisch sehr aktiv ist. Dies hatte einen bestimmten Grund, erklärte Vorstandsmitglied Ernst Vetsch: «Die ursprünglich engagierte Musik sagte uns kurzfristig wegen Terminkollisionen ab, so mussten wir uns nach Ersatz umsehen.» Und warum denn nicht den Jungen eine Chance geben, sich für einmal vor einer grösseren Zahl beweisen zu können. Das Experiment auf jeden Fall ist für die Veranstalter vollständig aufgegangen. waren die doch gegen 400 anwesenden Gäste komplett begeistert. «Wir hatten etwas mehr Besucher und Besucherinnen als im vergangenen Jahr, dies obwohl in der näheren Umgebung noch einige andere Grossveranstaltungen stattgefunden haben, wie zum Beispiel das Bergrennen auf dem Hemberg», so Vetsch. Nachdem bereits der ökumenische Gottesdienst gut besucht war, nahm die Zahl der Gäste kurz nach Mittag stetig zu.

Angenehmes Wetter

Und das Wetter spielte für einmal in die Hände der Organisatoren. Zwar blies eine kühle Bise, aber der Himmel war im Gegensatz zu letztem Jahr, als es brütend heiss war, ziemlich wolkenverhangen. «Es ist heute angenehm», so empfanden die meisten Anwesenden die Witterung. Dies bewies nebst dem Geniessen der musikalischen Klänge auch die Tatsache, dass die letzten Gäste spät den Weg ins Thurtal zurückfanden.

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