Grossartiges Spiel der BSG Vorderland zum Saisonschluss

Am Samstag war der erklärte Gruppenfavorit HC GO-Ro zu Gast bei der BSG Vorderland. Obwohl die Seebuben bereits frühzeitig den Verzicht für den möglichen Aufstieg bekanntgaben, durfte man ein sehr intensives Spiel erwarten.

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HANDBALL. Die Affiche für das Spiel zwischen der BSG Vorderland und HC GO-Ro war brisant: Denn auf der Homepage der Thurgauer war zu lesen, es sei nur ein Spiel wie ein Muster ohne Wert. Sollte hier der Druck von den Spielern genommen werden, oder war das gar ein Anflug von Arroganz?

Egal, dem Vorderländer Coach konnte es nur recht sein. Zwei Zitate aus den Matchberichten des Gegners genügten, und die Spieler waren heiss wie nie.

Und genau so spielten die Vorderländer. Von Beginn weg wurden die Gäste unter Druck gesetzt. Vor einem, einmal mehr «sackstarken» Ben Rothenberger stand eine kaum überwindbare Verteidigung. Aus dieser wurden immer wieder schnelle Gegenstösse lanciert und erfolgreich abgeschlossen. Der aktuelle Leader hingegen zeigte kaum einen Grund für seine Tabellenposition. Fast hilflos wirkten die Abschlüsse, die auch ohne Harz durchaus überzeugender möglich gewesen wären.

«Zeitlupen-Kreisläufer»

So konnten die Gastgeber – allen voran durch den «Zeitlupen- Kreisläufer» (Zitat GO-Ro-Homepage) Chrigi Bernet – schnell einen deutlichen Vorsprung erspielen. Auch Florian Langenauer, – der vor dem Spiel verabschiedet wurde (er wechselt zu Forti Gossau) – zeigte nochmals sein ganzes Können; er trug massgebend zur deutlichen Pausenführung von 13:5 bei.

Legendäre Fans

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Mit Konzentration und Tempo wurde die Führung weiter ausgebaut. Immer wieder setzte Labinot Povataj den sehr agilen Roger Wild in Szene. Auch die unterdessen legendären Fans genossen die Überlegenheit ihrer Mannschaft und feuerten diese immer lauter an. Ebenso Dominik Fankhauser, der auf diese Saison von GO-Ro zur BSG wechselte, machte ein tolles Spiel und wusste spätestens bei der zwischenzeitlichen 16-Tore-Führung (27:11), dass sich der Wechsel gelohnt hat. Erwähnenswert ist auch Michael Küng, der sich im Abschlusstraining vor dem Meisterschaftsstart das Kreuzband gerissen hatte und in seinem ersten Match einen Penalty verwertete.

Beste Klassierung seit Aufstieg

Mit diesem, auch in dieser Höhe durchaus verdienten Sieg belegt die BSG Vorderland den vierten Schlussrang, was zugleich die beste Plazierung der Vorderländer seit dem Aufstieg vor fünf Jahren bedeutet. (hpj)

BSG Vorderland: B. Rothenberger und N. Fejzei im Tor sowie S. Bänziger, Ch. Bernet (12), D. Fankhauser (2), J. Herzig (1), M. Küng (1), F. Langenauer (2), M. Mucha, M. Notter (1), L. Povataj (3), L. Rothenberger (1), D. Schwinn und R. Wild (6).

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