Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Gratismobiliar für Jugendwohnungen

Drei Jugendwohnungen wurden dieser Tage mit Einrichtungsgegenständen im Gesamtwert von 11000 Franken ausgestattet. Erhalten hat man dieses kostenlos von Ikea.
Roger Fuchs
Fast zwanzig Leute sind einen Tag im Einsatz, um das für drei Herisauer Jugendwohnungen angelieferte Mobiliar zusammenzusetzen. (Bild: RF)

Fast zwanzig Leute sind einen Tag im Einsatz, um das für drei Herisauer Jugendwohnungen angelieferte Mobiliar zusammenzusetzen. (Bild: RF)

Thomas Schiltknecht, Bereichsleiter des Jugendsekretariats in Herisau muss feststellen, dass ein Stuhl wackelt. Wenige Minuten später ist der Fehler korrigiert. Schiltknecht widmet sich dem nächsten Teil. Zu tun gibt es einiges an diesem Morgen, schliesslich hat der schwedische Konzern Ikea Mobiliar, Geschirr und Dekorationsartikel im Wert von 11 000 Franken angeliefert. Drei Jugendwohnungen in der Gemeinde werden mit dem Material ausgestattet, wie Schiltknecht sagt. Zwölf Mitarbeitende von Ikea helfen beim Aufbau, eine Handvoll Personal stellt die Gemeinde. Für die Möbelfirma ist es nicht das erste soziale Engagement, wie David Giger, Leiter der Filiale in St. Gallen festhält. Seit drei Jahren würden sie aus der sogenannten Ersatzteil-Kasse soziale Projekte unterstützen. Nach St. Gallen und Gossau hätten sie in diesem Jahr eine Anfrage nach Herisau gestartet. Ziel sei es jeweils, nicht einfach Geld zu überweisen. Der ganze Aufbau und das Einrichten soll vielmehr als gemeinschaftliches Projekt wahrgenommen werden. Natürlich wolle Ikea durch die Spende auch den Bezug zu den umliegenden Gemeinden pflegen.

Jugendwohnung ist keine Notschlafstelle

Eine der Jugendwohnungen liegt in der Unteren Fabrik 11. Vier Bewohnerinnen oder Bewohner können hier untergebracht werden, ist von Thomas Schiltknecht zu erfahren. In den meisten Fällen handle es sich um Jugendliche, bei denen es zu Hause nicht mehr funktioniere. Voraussetzung, um in die Jugendwohnung aufgenommen zu werden, sei eine vorhandene Tagesstruktur. «Die Jugendwohnung ist keine Notschlafstelle», so Schiltknecht.

In Vorbereitung darauf, was denn Ikea anliefern könnte, sind dem Unternehmen gemäss Thomas Schiltknecht die drei Standorte der Jugendwohnungen gezeigt worden. Die Möbelfirma sei es schliesslich gewesen, welche sich mit der Ausstattung befasst und entschieden habe, was geliefert werden soll. Und so können sich die künftigen Bewohner der Jugendwohnungen jetzt auf ein Zuhause freuen von einer Firma, das auf dem aktuellen Katalog wirbt mit dem Slogan «Mach Platz fürs Leben».

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.