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Gott oder Schöpfung?

Epische Diskussionen löste bei der letzten Totalrevision der Kantonsverfassung die Formulierung der einleitenden Präambel aus, obwohl diese symbolischen Charakter hat.

Epische Diskussionen löste bei der letzten Totalrevision der Kantonsverfassung die Formulierung der einleitenden Präambel aus, obwohl diese symbolischen Charakter hat. Die Verfassungskommission schlug folgende Fassung vor: «Wir, Frauen und Männer von Appenzell Ausserrhoden, wollen die Schöpfung in ihrer Vielfalt achten. Wir wollen, über Grenzen hinweg, eine freiheitliche, friedliche und gerechte Lebensordnung mitgestalten. Im Bewusstsein, dass das Wohl der Gemeinschaft und der Einzelne untrennbar miteinander verbunden sind, geben wir uns folgende Verfassung.» Damit drang man aber im Kantonsrat nicht vollumfänglich durch. Zum einen wurde auf den Begriff «Präambel» ersatzlos verzichtet mit dem Argument, man wolle zur Einleitung der Verfassung kein Fremdwort. Zum andern liess sich die Mehrheit des Rats nicht davon überzeugen, im (biblischen) Begriff «Schöpfung» sei «Gott» doch zweifelsohne mitgemeint. So beginnt die gültige Fassung mit der Formulierung «Im Vertrauen auf Gott», fährt dann aber gemäss dem Vorschlag der Kommission fort. Ob eine neue Verfassung auch wieder um eine solche Formulierung streitet? (hps)

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