Gonten ist Mannschaftsmeister

Am vergangenen Samstag haben 39 Mannschaften aus der gesamten Ostschweiz den Mannschaftsmeister mit Gewehr oder Pistole erkoren. Der Infanterie-Schützenverein Gonten holte Gold.

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Die Mitglieder des Infanterie-Schützenvereins Gonten erzielten 1530 Punkte. (Bild: pd)

Die Mitglieder des Infanterie-Schützenvereins Gonten erzielten 1530 Punkte. (Bild: pd)

SCHIESSEN. Wer es diesmal bis nach Winterthur schaffte – der Final wird im Turnus in allen an der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft (OMM) beteiligten Kantonen durchgeführt – hatte bereits im Vorfeld einiges leisten müssen. Während vier Runden – der Nachwuchs während dreien – konnten sich die Besten der insgesamt 302 teilnehmenden Mannschaften aus den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Inner- und Ausserrhoden sowie aus Graubünden für diese Finalteilnahme qualifizieren.

Der entscheidende Punkt

Fast schon sommerlich war das Wetter, und so wurde es den Finalteilnehmern am vergangenen Samstag am Vormittag leicht gemacht, gute Resultate zu erzielen. Dank der Tatsache, dass im Schiessstand Ohrbühl in Winterthur auch für die Pistolenschützen elektronische Trefferanzeigen zur Verfügung stehen, hatten die Verantwortlichen in diesem Bereich diesmal eine leichte Aufgabe. Am Nachmittag ging es im A-Final um den Meistertitel und den besten Nachwuchs. Trotz etwas zähen Bedingungen erzielte Roland Fässler 197 Punkte und führte damit die Einzelrangliste an. Mit 194 und 193 Punkten folgten seine Teamkollegen vom Infanterie-Schützenverein Gonten, Alfred Keller und Reto Neff, auf den nächsten Rängen. Bruno und Martin Loher erzielten je 192 Punkte, Oliver Müller 191, Hans Rusch 187 und Bruno Rusch 185. 1530 Punkte wurden also für den Infanterie-Schützenverein Gonten notiert. Und damit haben die Appenzeller die Ankündigung vom Vorjahr wahr gemacht, dass sie in diesem Jahr alles dran setzen werden, den Schiessverein Höri zu übertrumpfen und wieder zuoberst auf dem Podest zu stehen. Allerdings ist zur Ehrenrettung der Zürcher festzuhalten, dass Gonten diesmal nur einen Punkt Vorsprung hatte. Ein einziger Punkt war es auch, der über die Bronzemedaille entschied. Den Oberwinterthurer Standschützen fehlte dieser, die SG Haldenstein hatte mit 1507 Punkten genug, um aufs Podest steigen zu können.

Am Vormittag wurden, wie seit Jahren üblich, der B- und der C-Final ausgetragen. In der Kategorie Gewehr gewann die SG Betzholz Hinwil den B-Final mit 1535 Punkten vor der zweiten Gruppe des Schiessvereins Höri, die 7 Punkte weniger erzielte. Ganz klar haben die Sieger des C-Finals, die Schützen der SG Bettwiesen, ihre Mitkonkurrenten hinter sich gelassen. Die acht Thurgauer erzielten zusammen 1546 Punkte, also durchschnittlich 193,25 Punkte.

Ganze 42 Punkte weniger konnten sich die Mitglieder des Schützenvereins Wartau notieren lassen. Dritte wurden die Teammitglieder der SG Altnau. Dank ihrer 1494 Punkte konnten die Thurgauer für ihren Kanton auf den souveränen Sieg ihrer Verbandskollegen noch einen draufsetzen.

Clanx Appenzell in der A-Liga

Beim Pistolen-Nachwuchs waren es einmal mehr die Schützlinge von Markus Angehrn, die Sportschützen St. Fiden-St. Gallen, die dank 897 Punkten die Goldmedaille holten. Den fünf jungen Pistolenschützen aus Andelfingen wurde für die 866 Punkte die Silbermedaille umgehängt. Anstelle des absteigenden FSV Felsberg und der SG Regensdorf-Watt kämpfen im kommenden Jahr die Schützengesellschaft Clanx Appenzell und die SG Betzholz Hinwil in der A-Liga mit. Die zweite Mannschaft des SV Höri hat zwar ein besseres Resultat erzielt als die Appenzeller, das Reglement besagt aber, dass nur eine Mannschaft des gleichen Vereins in der A-Liga mitschiessen kann. (pd)

Vollständige Rangliste unter www.omm-info.ch.