TV Teufen überzeugt in St.Gallen: Gold für Ehammer und Mazenauer

Der TV Teufen setzt an den Schweizer Hallen-Meisterschaften in St.Gallen zwei Glanzpunkte.

Hans Koller
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Simon Ehammer war im Weitsprung nicht zu schlagen.

Simon Ehammer war im Weitsprung nicht zu schlagen.

Benjamin Manser

Mit Simon Ehammer, Mirjam Mazenauer und Nicole Höhener startete der TV Teufen gleich mit drei jungen Athleten an den Hallenmeisterschaften in St.Gallen. Zwei Meistertitel bildeten für die Mittelländer einen ersten Höhepunkt in der jungen Saison. Vor zwei Wochen machte Mazenauer in Deutschland mit einem Stoss über 15,23 m auf sich aufmerksam. Damit rückte die U-23-Athletin in der Schweizer Bestenliste auf Rang 6 vor. Diese Leistung konnte die 20-jährige Athletin aus Bühler an den Schweizer Meisterschaften überbieten: Nach nervösem Start stieg die Favoritin als 3. in den Finaldurchgang. Mit einem technisch guten Stoss rückte sie im 4. Versuch an die Spitze vor, welche sie in den beiden letzten Durchgängen souverän verteidigte. Mit 15,44 m verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um 21 cm und gewann mit 36 cm Vorsprung ihren ersten Meistertitel bei den Aktiven.

Bestform zum richtigen Zeitpunkt

Simon Ehammer hat sich in dieser Hallensaison schon manches packende Duell in starker nationaler Konkurrenz geliefert und dabei den Schweizer Hallenrekord wieder abgeben müssen. In St. Gallen überzeugte der Teufner einmal mehr mit seiner Wettkampfstärke. Zum richtigen Zeitpunkt rief er seine Bestform ab und legte eine unglaubliche Serie in den Sand. Viermal sprang er über 7,65 m. Schliesslich gewann er mit 7,80 m und 11 cm Vorsprung. Damit verbesserte er seine Bestleistung um 5 cm und gewann seinen ersten Titel bei den Aktiven. Mit dem Weitsprung und Dreisprung ging Nicole Höhener in zwei Disziplinen an den Start. Sie wusste, dass Finalqualifikationen nur mit guten Weiten möglich würden. Mit 5,44 m erreichte sie im Weitsprung eine ansprechende Leistung, im Dreisprung landete sie bei 10,87 m im ersten Versuch. Wegen Anlaufproblemen gelang ihr die erhoffte Steigerung nicht. Damit verpasste sie zweimal die Finaldurchgänge.