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Glücksgefühle anstatt Glücksspiele

Der Schweizer Reggae-Sänger und Musikproduzent Dodo geht mit seinem neuesten Album Pfingstweid auf Tournee – und kommt diesen Freitag nach Herisau ins Casino.
Miranda Diggelmann
Der Sänger Dodo kommt diesen Freitag ins Casino Herisau. (Bild: Mareycke Frehner)

Der Sänger Dodo kommt diesen Freitag ins Casino Herisau. (Bild: Mareycke Frehner)

Das Album Pfingstweid vom Schweizer Reggae-Sänger Dodo ist eine Hommage an sein «Success Club Studio», das kurz vor dem Abriss steht. Über sieben Jahre hinweg arbeitete er mit etlichen Schweizer Musikern daran. Diesen Freitag kommt er zusammen mit ihnen nach Herisau ins Casino.

Dodo, das Casino Herisau ist eine eher kleine Location. Trotzdem wirst du dort eine deiner vier exklusiven «Pfingstweid-Shows» spielen. Wie kommt das Casino Herisau zu dieser Ehre?

Diese Konzert-Location steht schon seit Jahren auf meiner Bucket-List. Es ist meine erste Show im Casino Herisau. Auch wenn es kein richtiges Casino ist, sorgt der Name für Aufmerksamkeit. Meine Musikerkollegen und ich bringen zwar keine Glücksspiele, dafür umso mehr Glücksgefühle.

Du sagst, dass es dein erstes Konzert im Casino Herisau sein wird. Was erwartest du vom Publikum?

Das Appenzellerland ist fürs Festen bekannt, deshalb freue ich mich sehr. Eines meiner legendärsten Konzerte hatte ich in Gais, wo ein Mann mit gesamter Skiausrüstung den Saal betrat. Was haben wir da gelacht. Ich hoffe, dass die Leute die Show geniessen und abgehen – so wie sie es bei den ersten Konzerten der «Pfingstweid-Tour» gemacht haben.

Bei diesen vier exklusiven Shows sind viele Künstler dabei, die ebenfalls auf deinem neuen Album zu hören sind. Was ist die Idee hinter diesen Konzerten?

Der Gedanke dahinter war, dass alle, die am «Pfingstweid-Album» gearbeitet haben, zusammenkommen und zeigen können, was in den letzten sieben Jahren in unserem «Success Club Studio», das nun abgerissen wird, entstanden ist. Es war schwierig, Daten zu finden, die für alle passen. Die vier Konzerte sind also schon etwas ganz Besonderes.

Geht deine Album-Tour anschliessend noch weiter oder bleibt es bei diesen vier Auftritten?

Ich werde noch das ganze Jahr über auf «Pfingstweid-Tournee» sein, nach diesen vier Shows jedoch alleine. Ab Sommer werde ich dann auch auf Open-Air-Festivals auftreten.

Viele Musiker, mit denen du zusammenarbeitest, beispielsweise Nemo, sind noch sehr jung. Siehst du dich in einer Art Vorbildfunktion?

Nein, in der Musik gibt es kein Alter. Wir tauschen uns auf musikalischer Ebene aus und sind uns gegenseitig sowohl Schüler als auch Lehrer. Sie lernen nicht nur von mir, sondern auch ich sehr vieles von ihnen.

Wenn du nun in der Lehrerfunktion bist, was versuchst du den jungen, Schweizer Musikern weiterzugeben?

All diese aufstrebenden Musiker, die in mein Leben gekommen sind, sind Engel für mich. Ich versuche ihnen deshalb stets ein musikalisches Zuhause zu bieten, in dem sie sich weiterentwickeln und ihre Träume verwirklichen können. (mid)

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