Gleiche Beiträge an Kirche

HERISAU. Der Gemeinderat Herisau beantragt gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei dem Einwohnerrat, die römisch-katholische Kirchgemeinde künftig bezüglich Unterhalt der Kirche grundsätzlich gleich wie die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde zu behandeln.

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HERISAU. Der Gemeinderat Herisau beantragt gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei dem Einwohnerrat, die römisch-katholische Kirchgemeinde künftig bezüglich Unterhalt der Kirche grundsätzlich gleich wie die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde zu behandeln. Diese erhält gemäss einer Vereinbarung aus dem Jahr 2000 Beiträge an den Unterhalt der evangelischen Kirche. Analoge Vereinbarungen mit den Katholiken haben andere Gemeinden wie Waldstatt und Trogen seit 2001 respektive 2013, in Urnäsch und Hundwil stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. Die neu erstellte Vereinbarung mit der römisch-katholischen Kirche Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn sieht nun ab dem laufenden Jahr einen jährlichen Beitrag von 47 000 Franken für den Unterhalt der katholischen Kirche vor. Unterschiede ergeben sich aus der Tatsache, dass die evangelische Kirche der politischen Gemeinde gehört, die katholische Kirche jedoch nicht. Neu wird die Gemeinde im Gegenzug auch diese für öffentliche Zwecke nutzen dürfen. Da es sich um eine jährlich wiederkehrende Zahlung über der Gemeinderatskompetenz von derzeit 29 000 Franken handelt, ist der Einwohnerrat für das Geschäft abschliessend zuständig. Er wird seinen Entscheid am 2. Dezember fällen. (gk)