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Gewinnsteuersatz senken

Appenzell Nach dem Scheitern der Unternehmenssteuerreform III in der Abstimmung von anfangs 2017 hat der Bund beschlossen, die zur Gewährleistung der internationalen Steuerkonformität notwendigen Massnahmen mit der sogenannten Steuervorlage 17 anzugehen. Abgestimmt auf diese hat die Standeskommission die Eckwerte der kantonalen Umsetzung der Steuervorlage 17 vorläufig festgelegt. Die Standeskommission möchte den geltenden Gewinnsteuersatz von 8 auf 6 Prozent senken, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dafür sollen Gewinne, welche im folgenden Jahr als Dividende ausgeschüttet werden, neu mit 4.5 Prozent anstatt 4 Prozent besteuert werden. Dies stärke die Position des Kantons im interkantonalen Steuerwettbewerb und trage zudem zur internationalen Akzeptanz bei, ist weiter zu lesen. Bei den übrigen Instrumenten möchte sich die Standeskommission mehr oder weniger darauf beschränken, die in der Steuervorlage 17 vorgesehenen Minima umzusetzen.

Die Steuerausfälle werden aus heutiger Sicht unter zwei Millionen Franken liegen. Allerdings fehlen auf der Bundesebene noch verschiedene Vorgaben und Detailregelungen. Die von der Standeskommission festgelegten Eckwerte für die kantonale Umsetzung seien daher provisorisch, heisst es weiter. Sie seien bei unerwarteten Entwicklungen entsprechend anzupassen. Demgemäss lassen sich auch die finanziellen Auswirkungen für den Kanton, die Bezirke und Gemeinden nicht definitiv ermitteln. (rk)

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