Gewappnet in die Pfnüselphase

Der Taschentuchverkauf von Pro Juventute in Appenzell Ausserrhoden ist angelaufen. Auch Briefmarken und Bestellungen für Autobahnvignetten sind im Angebot.

Drucken
Teilen
Die Speicherer Viertklässler sind zum Taschentuch-Verkauf bereit. (Bild: pd)

Die Speicherer Viertklässler sind zum Taschentuch-Verkauf bereit. (Bild: pd)

AUSSERRHODEN. Mit dem Winter kommt allmählich wieder die Zeit, die den Griff zum Taschentuch zur häufigeren Notwendigkeit werden lässt. Warum denn nicht das Unumgängliche mit einer guten Tat verbinden? Pro Juventute und Schulkinder machen es möglich. In diesen Tagen sind Buben und Mädchen auch in den Dörfern Ausserrhodens unterwegs und verkaufen Papiertaschentücher, das Päckli für einen Fünfliber. Davon kommen vier Franken der Pro Juventute zugute, ein Franken fliesst in die jeweilige Klassenkasse. «Die Schulklassen, die sich in den Dienst von Pro Juventute stellen, sind mit den Nastüchern beliefert worden», gibt sich Hanni Brogle aus Speicher erwartungsfroh. Sie ist im Pro-Juventute-Vorstand für die Mittelbeschaffung zuständig. Nebst den Taschentüchern verkaufen die Kinder auch Briefmarken, die ab dem 15. November gültig sind. Angeboten werden Zehnerbogen für 15 Franken (A-Post) beziehungsweise Fr. 12.50 (B-Post). Das über den Frankaturwert Hinausreichende hilft ebenfalls, den Etat von Pro Juventute aufzubessern.

Erstmals nehmen die Kinder auch Bestellungen für Autobahnvignetten entgegen. Für die (einstweilen noch) 40 Franken teure Vignette ziehen sie 50 Franken ein, womit für Pro Juventute ein Erlös von 10 Franken resultiert. Die Kinder stellen eine Quittung aus und nehmen die Adresse auf. Die Vignette wird dann fristgerecht und portofrei geliefert. (pd)

Aktuelle Nachrichten