Gewässerplan erstellt

Mosnang definiert die örtlichen Gewässer gemäss dem Wasserbaugesetz. Dieses klärt die Zuständigkeiten für allfällige Bau- und Unterhaltskosten.

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MOSNANG. Das revidierte Wasserbaugesetz, welches ab 1. Januar 2010 in Kraft ist, verlangt die Erstellung eines Gewässerplanes, welcher die Gewässer in folgende Klassen einteilt: kantonale Gewässer; Gemeindegewässer und übrige Gewässer.

Als kantonale Gewässer gelten die grösseren Flüsse, beispielsweise die Thur. Auf Gemeindegebiet von Mosnang befinden sich keine kantonalen Gewässer. Zu den Gemeindegewässern zählen jene, die mit Kantons- oder Bundesbeiträgen aus Hochwasserschutzgründen ausgebaut worden sind. Wenn neue Strecken hinzukommen, wird der Plan fortlaufend angepasst.

Aufgrund dieser Gesetzesbestimmung gelten die mit Kantons- und/oder Bundesbeiträgen sanierten Abschnitte folgender sieben Bäche als Gemeindegewässer: Der Mettlenbach Libingen; der Sonnmattbach Mosnang; der Bitzibach Mosnang; der Dorfbach Mosnang; der Dreihaldenbach Libingen; der Fuchsbach Mühlrüti und der Storcheneggbach Mühlrüti.

Der Gewässerplan hat deklaratorischen Charakter, das heisst er wird nicht öffentlich aufgelegt und muss nicht genehmigt werden. Die Einteilung der Gewässer hat einen Einfluss auf die Finanzierung der zukünftigen Bau- und Unterhaltskosten. An den Bau und Unterhalt der Gemeindegewässerabschnitte trägt die Gemeinde Mosnang wenigstens 25 Prozent der Kosten. Bei den übrigen Gewässern sind wie bisher die betroffenen Anstösser unterhaltspflichtig. Die Gemeinde kann bei sehr aufwendigen Unterhaltsmassnahmen oder Renaturierungsmassnahmen auf Gesuch hin Beiträge gewähren. (gem)