GESUNDHEITSZUSTAND: Fall Rehetobel: Verletzte Polizisten vollständig genesen

Erfreuliche Entwicklung im Fall Rehetobel: Der Gesundheitszustand der beiden Polizisten, welche am Januar während einer Hausdurchsuchung von einem 33-Jährigen angeschossen wurden, hat sich verbessert. Sie werden wieder vollständig gesund.

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Anfang Januar endete eine Hausdurchsuchung in Rehetobel mit einer Schiesserei. Die beiden verletzten Polizisten dürften wieder vollständig genesen. (Bild: Ralph Ribi)

Anfang Januar endete eine Hausdurchsuchung in Rehetobel mit einer Schiesserei. Die beiden verletzten Polizisten dürften wieder vollständig genesen. (Bild: Ralph Ribi)

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, befinden sich die beiden anfangs Jahr angeschossenen Polizisten seit mehreren Wochen zu Hause und haben weiterhin täglich Rehabilitationseinheiten zu absolvieren. "Der Heilungsverlauf verlief bisher sehr positiv. Es darf heute von einer vollständigen Genesung ausgegangen werden", heisst es im Communiqué.

Der Polizist, welcher schwere Verletzungen an den Beinen erlitten hat, ist laut Mitteilung bereits zurück im Korps. "Er konnte die Arbeit vor wenigen Tagen im Innendienst der Kantonspolizei in einem reduziertem Pensum wieder aufnehmen." Beim Polizisten, welcher einen Herzsteckschuss erlitten hat, kann der Wiedereintritt ins Korps noch nicht definiert werden.

Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
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Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Wohnhaus (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Wohnhaus (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)
Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Wohnhaus (Bild: Ralph Ribi)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Bild: Michel Krüsi
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel: Strassensperre bei Scheidweghütte (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel (Bild: Urs Bucher)
Schiesserei bei Rehetobel (Bild: Urs Bucher)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)
SCHWEIZ SCHIESSEREI REHETOBEL (Bild: Keystone)

Rehetobel - Schiesserei bei Hausdurchsuchung mit zwei verletzten PollizistenIm Bild Schopf bei Hirschli / Heiden (Bild: Ralph Ribi)



Schütze war Polizei bekannt
Der Fall Rehetobel machte national Schlagzeilen. Am Morgen des 3. Januar war wegen des Verdachts auf eine Indoor-Hanfplantage eine Hausdurchsuchung bei einem 33-jährigen Schweizer durchgeführt worden. Der Mann zeigte sich zunächst kooperativ, zückte dann aber plötzlich eine Waffe und feuerte auf zwei Beamte. Das Vorgehen der Polizei warf nach der Tat viele Fragen auf, insbesondere, wie der Schütze plötzlich zur Waffe kommen konnte, obwohl er zuvor auf dem Polizeiposten durchsucht und während der Hausdurchsuchung bewacht worden war. In der Folge hatte der Mann die Flucht ergriffen, widersetzte sich dann aber stundenlang einer Verhaftung, bevor er sich schliesslich selbst richtete.


Der 33-jährige Schütze war der Polizei kein Unbekannter. Bereits im Jahr 2003 war er in eine Schiesserei verwickelt gewesen und danach zu einer Massnahme verurteilt worden, die 2009 geendet hatte. (pd/lex)