Gesundheit, Glück und Gemeinschaft

Seit einigen Jahren wird in Ebnat-Kappel am Neujahrstag mit einem Apéro auf das neue Jahr angestossen. Auch 2015 konnte bei strahlendem Sonnenschein und Schneepanorama auf diese Weise würdig begonnen werden.

Nadine Rydzyk
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Gemeindepräsident Christian Spoerlé lädt beim Neujahrsapéro dazu ein, den Moment zu geniessen. (Bild: Thomas Geissler)

Gemeindepräsident Christian Spoerlé lädt beim Neujahrsapéro dazu ein, den Moment zu geniessen. (Bild: Thomas Geissler)

EBNAT-KAPPEL. Gerade in der dunklen Jahreszeit findet das Leben weniger öffentlich statt, und die Menschen begegnen sich weniger. Dem setzt man in Ebnat-Kappel etwas entgegen und schafft mit dem Neujahrsapéro eine Anlaufstelle, um innerhalb der Gemeinschaft das neue Jahr zu begrüssen.

An diesem Neujahrstag lockte das sonnige Wetter und die frische Luft die Menschen nicht nur an den Skihang, sondern auch eine stattliche Anzahl zum «Schuppe» am Bahnhof in Ebnat-Kappel, wo Gemeindepräsident Christian Spoerlé Punsch und andere Erfrischungen ausschenkte. Hier konnte gemütlich beieinander gestanden, geplaudert und ganz entspannt das erste gesellschaftliche Ereignis des neuen Jahres genossen werden. Die Gemeinschaft ist es schliesslich auch, die man dabei geniessen sollte, erklärte Christian Spoerlé bei seiner Neujahrsansprache. Bei dieser machte er sich Gedanken darüber, welche Wünsche man zum neuen Jahr hegt, und kam dabei schnell zum Schluss, dass es vor allem Gesundheit und Glück sei, was er allen wünsche. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Meldungen aus der Welt, wie beispielsweise der rasanten Bevölkerungszunahme in Indien, führte er vor Augen, dass manche Menschen «nur ein kleines Stück vom Glück» bekommen. Doch sei es auch sehr individuell, was man als Glück empfinde. Gleich bleibe aber bei jedem, dass Zufriedenheit die wichtigste Voraussetzung sei, um glücklich zu sein. Ganz in diesem Sinne appellierte er an die Anwesenden, das Glück und die Gesundheit sowie den Moment zu geniessen und die Gemeinschaft beim Neujahrsapéro zu spüren. «Denn auch das bedeutet Glück, und ich hoffe, dass wir diese Tradition beibehalten und uns nicht erst in einem Jahr wiedersehen.»