Gesucht: Nischenarbeitsplätze

Mitte Juli werden rund 30 junge Frauen und Männer die Ausbildungsstätte Auboden verlassen. Diesmal sind es nicht nur jene Lernenden, die ihre Ausbildung nach einem oder zwei Jahren abschliessen, sondern auch jene, die noch ein zweites Ausbildungsjahr absolvieren werden.

Donato Tropiano Fachstelle Berufliche Integration Ausbildungsstätte Auboden
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Das Auboden-Team bei einem Cateringauftrag. (Bild: pd)

Das Auboden-Team bei einem Cateringauftrag. (Bild: pd)

Mitte Juli werden rund 30 junge Frauen und Männer die Ausbildungsstätte Auboden verlassen. Diesmal sind es nicht nur jene Lernenden, die ihre Ausbildung nach einem oder zwei Jahren abschliessen, sondern auch jene, die noch ein zweites Ausbildungsjahr absolvieren werden.

Der Grund dafür: Wie im April 2014 mitgeteilt, wird die Ausbildungsstätte Auboden im Sommer ihren Betrieb einstellen. Erfreulicherweise ist es gelungen, auch im letzten Betriebsjahr ein sehr gutes Arbeitsklima aufrechtzuerhalten und die Ausbildung der Lernenden in gewohnt guter Qualität zu gewährleisten. Besonders erfreulich für die Fachstelle Berufliche Integration ist, dass voraussichtlich fünf Lernende nach einem Jahr Ausbildung im Auboden ihre Lehre in einem Betrieb des ersten Arbeitsmarktes fortführen werden. Verschiedene Betriebe wie ein Altersheim in der Stadt St. Gallen sowie eines in der Region Toggenburg, das Spital Herisau, die Stadtgärtnerei St. Gallen und ein Blumenladen in Rorschach haben sich bereit erklärt, einer oder einem Lernenden diese Chance zu bieten.

Die Jugendlichen werden dabei weiterhin von einem Job Coach begleitet, der auch den Betrieben Unterstützung und Beratung anbietet im Umgang mit Lernenden mit besonderen Bedürfnissen.

Eine weitere Lernende aus dem Toggenburg würde sehr gerne ihre Ausbildung als Hauswirtschaftspraktikerin in einem kleinen Altersheim in der Region fortführen. Sonja (Name geändert) hatte den grossen Wunsch eine Ausbildung in der Pflege zu machen. Aufgrund ihrer Lernbeeinträchtigung war dies jedoch nicht möglich. Als Alternative zeigte der IV-Berufsberater das Berufsfeld Hauswirtschaft auf. Das Ziel von Sonja und ihrer Familie ist es nun, eine Stelle in einem Altersheim zu finden. Sonja ist sehr motiviert und aufgestellt, der Umgang mit den betagten Bewohner/innen machte ihr im Praktikum grosse Freude und sie wurde allseits geschätzt. Wichtig für sie sind ein überschaubarer Arbeitsplatz und ein verständnisvolles Team.

Die Fachstelle Berufliche Integration sucht auch für weitere motivierte junge Erwachsene geeignete Nischen- beziehungsweise Integrationsarbeitsplätze in den Bereichen Gärtnerei, Floristik, Küche und Hauswirtschaft.

Angebote nehmen gerne an: Silvia Weishaupt und Donato Tropiano, Telefon 071 378 60 10, berufsintegration@auboden.ch, www.auboden.ch