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Gestatten: Das ist der «Alpstein» - Siegermuni für das Eidgenössische Jubiläums-Schwingfest getauft

Noch geht es ein Jahr bis das Eidgenössische Jubiläums-Schwingfest «Appenzell 2020» über die Bühne geht. Am Mittwoch fand bereits der erste öffentliche Anlass statt: das Siegermuni erhielt einen Namen.
Astrid Zysset
Zur Taufe wurde der Muni von seinen Taufpaten Martin Hersche und Thomas Sutter mit Bier übergossen. (Bild: Astrid Zysset)

Zur Taufe wurde der Muni von seinen Taufpaten Martin Hersche und Thomas Sutter mit Bier übergossen. (Bild: Astrid Zysset)

Freude hatte er keine daran. Aber es ist auch etwas, das sich wohl kein Muni gewohnt sein dürfte: Am Mittwoch wurde der rund 700 Kilogramm schwere Stier von Züchter Jakob Fuster-Wyss in Eggerstanden auf den Namen Alpstein getauft. Seine Taufpaten – der Appenzeller Spitzenschwinger Martin Hersche und Schwingerkönig Thomas Sutter – nahmen hierfür das Bier Alpstein Bock zur Hand und gossen es über den Stier. Dieser zuckte kurz zusammen, liess dann aber die Prozedur über sich ergehen. Alpstein sei ein Name, der einen Bezug zum Appenzellerland aufweist und zugleich Stärke und Würde signalisiert, sagte Reto Mock, Präsident des Organisationskomitees «Appenzell 2020».

Alpstein ist der Siegermuni des Eidgenössischen Jubiläums-Schwingfestes «Appenzell 2020». Er ist gerade mal 18 Monate alt und bislang sind keine Nachkommen von ihm auf der Welt. Dies dürfte erst Ende des Jahres der Fall sein. Bis dahin wächst der Stier noch weiter und legt an Masse zu; bis zum Fest in einem Jahr dürfte er über eine Tonne wiegen.

Ankündigung auf dem Kreisel im Rank

Die Vorbereitungen für den sportlichen Grossanlass begannen vor rund eineinhalb Jahren. Die 120 besten Schwinger treten im August 2020 gegeneinander an. Mock:

«Damit sind wir exklusiver als das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug.»

Ende dieses Monats messen sich 270 Schwinger in Zug. Bis es in Appenzell so weit ist, dauert es aber noch ein wenig. Die Munitaufe war der erste öffentliche Anlass im Zusammenhang mit diesem Fest. Sie fand im Rahmen der Vereinsschwinget des Schwingklubs Appenzell statt. Mock:

«Ziemlich schnell, nachdem wir den Zuschlag bekommen hatten, das Jubiläums-Schwingfest durchführen zu dürfen, kam uns die Idee für eine Skulptur.»

Dies einerseits, um die Vorfreude zu unterstreichen, andererseits bliebe damit auch ein Erinnerungsobjekt erhalten. Gesagt, getan. Unter den Händen der beiden Holzbildhauer Dominik Hollenstein aus St.Gallen und Guido Neff aus Appenzell ist eine über drei Meter grosse Skulptur entstanden, welche die beiden Schwinger Sutter und Hersche zeigt. Ursprünglich war geplant gewesen, diese aus Eichenholz zu fertigen. Dann aber kam das Angebot vom Spital Walenstadt. Dort stehe ein 160-jähriger Mammutstamm, der gratis abgeholt werden könne. Monatelang arbeiteten die beiden Künstler daran, am Mittwoch wurde die 1,6 Tonnen schwere Skulptur enthüllt, und bereits in einigen Tagen wird sie auf dem Kreisel beim Rank in Appenzell stehen. Sozusagen als fortwährende Ankündigung des Grossanlasses.

Die Schwinger Thomas Sutter und Martin Hersche standen Modell für die neue, über drei Meter grosse Skulptur. (Bild: Astrid Zysset)

Die Schwinger Thomas Sutter und Martin Hersche standen Modell für die neue, über drei Meter grosse Skulptur. (Bild: Astrid Zysset)

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Vier Millionen Franken beträgt das Budget des Festes, 1500 Helferinnen und Helfer werden vonnöten sein. Bereits wurden 120 Vereine angeschrieben, gibt Mock einen Einblick in die Vorbereitungen. Rund die Hälfte gaben eine Rückmeldung. Das Organisationskomitee zeigt sich somit zuversichtlich, dass genügend Freiwillige zusammen kommen werden, damit die Durchführung ein Erfolg wird.

Hinweis

Das Jubiläums-Schwingfest «Appenzell 2020» findet am 30. August 2020 statt.

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