Geringe Zunahme des Verkehrs

TOGGENBURG. Im Kanton St. Gallen wurden 2014 1,1 Prozent mehr Fahrzeuge auf den Strassen registriert. Im Toggenburg fiel die Zunahme weniger markant aus. Der meistbefahrene Strassenabschnitt ist nach wie vor die Umfahrung in Bazenheid.

Sabine Schmid
Merken
Drucken
Teilen

Wer das Gefühl hat, auf den Strassen seien immer mehr Fahrzeuge unterwegs, der täuscht sich nicht. Die auf dem gesamten Kantonsgebiet verteilten elektronischen Messstationen haben 2014 eine Zunahme von 1,1 Prozent verzeichnet. Vor allem in den Grenzgebieten und auf der A53 im Linthgebiet waren mehr Fahrzeuge unterwegs. Im Toggenburg zwischen Kirchberg und Wildhaus sowie im Neckertal fällt die Zunahme nicht ganz so gross aus. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 0,75 Prozent mehr Fahrzeuge an den Messstationen registriert als im Vorjahr.

Spitzenreiter Bazenheid

Wie schon im Vorjahr ist bezüglich der Frequenz die Messstation an der Umfahrungsstrasse Bazenheid Spitzenreiter. Im Durchschnitt befuhren 18 651 Fahrzeuge diesen Strassenabschnitt in beiden Richtungen. Dies sind nur unwesentlich mehr als im Vorjahr. Die höchste Tagesfrequenz gab es am 7. November, als über 22 500 Fahrzeuge gezählt wurden.

Eine markante Veränderung gab es bei der Messstation an der Strasse von Bütschwil nach Ganterschwil. Diese zählte im vergangenen Jahr rund 9 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr. Ein Grund dafür könnte die Baustelle an der Umfahrung Bütschwil sein. Eine grosse Auswirkung auf das Verkehrsaufkommen durch Bütschwil hindurch hatte die Baustelle, bei welcher während der Sommermonate ein Rotlicht den Verkehr regelte, aber nicht. Insgesamt wurden bei der Messstation Bütschwil Bächli nur gerade 1,3 Prozent weniger Fahrzeuge gezählt.

Die Zahlen, die in St. Peterzell Auboden und auf der Wasserfluh erhoben wurden, lassen die Vermutung zu, dass einige Autofahrer von Wattwil nach St. Gallen und umgekehrt die Route über das Neckertal gewählt haben. Im Auboden nahm das Verkehrsaufkommen um 5,9 Prozentpunkte zu, auf der Wasserfluh wurden sogar 6,7 Prozent mehr Fahrzeuge gezählt.

Leichte Veränderung in Wattwil

Die Zählstationen auf dem Wattwiler Gemeindegebiet zeigen den Verkehrsfluss klar auf. Die Messstation auf der Umfahrung Lichtensteig zählte im vergangenen Jahr im Durchschnitt 13 000 Fahrzeuge pro Tag. Fast gleich frequentiert war die Abzweigung in Bunt nach Lichtensteig respektive auf die Umfahrungsstrasse. Rund 12 300 Fahrzeuge passierten pro Tag die Messstation in der Wis in Wattwil. Im Vergleich zum Vorjahr waren dies nur gerade 0,3 Prozent mehr. Gut befahren ist ebenfalls die Rickenstrasse, über 11 500 Fahrzeuge, davon fünf Prozent Lastwagen, wurden an der Messstation Hummelwald gezählt.