Geringe Verschuldung

Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden darf sich Stein einer äusserst geringen Verschuldung rühmen.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden darf sich Stein einer äusserst geringen Verschuldung rühmen. Aus dem Ergebnis der Gesamtrechnung 2010, die einen totalen Ausgabenüberschuss von rund 733 150 Franken ausweist, resultiert eine Nettoverschuldung von 77 845 Franken, pro Kopf der Bevölkerung macht das lediglich 57 Franken aus, wie Gemeindepräsident Fritz Leirer an der Orientierungsversammlung nicht ohne Genugtuung vermerkte. Der totale Ausgabenüberschuss setzt sich zusammen aus einem Ertragsüberschuss von rund 58 800 Franken aus der laufenden Rechnung (Aufwand 7,718 Mio. Franken; Ertrag 7,777 Mio. Franken) und einem Aufwandüberschuss von 792 000 Franken aus der Investitionsrechnung (Ausgaben 1,741 Mio. Franken, Einnahmen 0,949 Mio. Franken). Zu berücksichtigen gilt es dabei, dass zusätzliche Abschreibungen von 435 000 Franken vorgenommen worden sind.

Die Budgetdisziplin in den einzelnen Ressorts sei vorbildlich gewesen, führte Fritz Leirer aus. Wo es zu (allerdings kaum ins Gewicht fallenden) Abweichungen kam, konnten die jeweiligen Ressortverantwortlichen stichhaltige Begründungen liefern. Bei den Steuern bewirkte die Steuergesetzrevision einen Ausfall von rund 240 000 Franken, den aber das dank der Neuzuzüge grössere Steueraufkommen praktisch wettmachte. Nachzahlungen aus den Vorjahren und ein Mehrertrag bei den juristischen Personen führten insgesamt zu einem um 558 710 Franken über dem Budget liegenden Steuerertrag. Mit einigem Schmunzeln nahm die Versammlung Kenntnis von einem «Fruchtbarkeitsüberhang» im Ressort Schule: Unter dem Titel «Besoldungen Stellvertretungen» hätten diverse Schwangerschaften bei den Lehrkräften den entsprechenden Betrag spürbar ansteigen lassen. (hü)