Gemütlich um den Murtensee

Das Bettag-Wochenende benutzt die Frauenriege Ganterschwil jeweils für ihren Ausflug. Wie immer wussten die Teilnehmerinnen nicht wie das Ziel des Ausflugs heisst. Frühmorgens versammelte sich die Gruppe beim Gemeindehaus.

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Das Bettag-Wochenende benutzt die Frauenriege Ganterschwil jeweils für ihren Ausflug.

Wie immer wussten die Teilnehmerinnen nicht wie das Ziel des Ausflugs heisst. Frühmorgens versammelte sich die Gruppe beim Gemeindehaus. Ein paar Gesichtern war anzusehen, dass die frühe Stunde nicht ihr Alltag ist. Die aufgehende Sonne versprach aber einen wunderschönen Tag. Und los ging die Fahrt mit Postauto und Bahn. Gipfeli und Orangensaft wurden unterwegs von den beiden Reiseleiterinnen Christina und Maria spendiert.

Mit Motor um den Murtensee

In Murten angekommen, ging es zu Fuss vom Bahnhof das kurze Stück bis in die Altstadt. In einem Strassencafé unter den Arkaden genossen wir einen Kaffeehalt. Einige verstärkten den Kaffee bereits mit einem feinen Grappa. Ein eindrücklicher Rundgang über die Ringmauer versetzte uns um ein paar hundert Jahre in die Vergangenheit. Die Aussicht auf Stadt und See war überwältigend. Für das Mittagspicknick suchten wir uns einen schönen Platz direkt am See. Nach einem kurzen Marsch zurück zum Bahnhof erwartete uns die erste Überraschung – Flyers. Nach einer sorgfältigen Instruktion drehten wir ein paar Proberunden und dies ohne Probleme, für uns Neulinge. Dann ging die Fahrt um den See herum auf den Mont Vully. Eine Turnerin war beim Aufstieg in den Rebbergen der geballten Kraft des Elektromotors nicht ganz gewachsen. Kleiner Absturz, aber ohne Folgen. Im Garten des Restaurants Vully stärkten wir uns beim Zvierihalt, dies wiederum bei herrlicher Aussicht auf den See. Dann ging es wieder bergab, und zwar ziemlich schnell. Bei der Fahrt durch den Wald schüttelten uns die Wurzeln ordentlich durch. Nach dieser Gratismassage ging die Fahrt etwas ruhiger zurück zum Bahnhof von Murten zur Rückgabe unserer Elektrovelos. Die Begeisterung über die Fahrt mit dem E-Bike war fast grenzenlos. Man hätte Kaufverträge verteilen sollen. Mit dem Zug fuhren wir bis nach Lyss und mit dem Bus nach Studen. Wir staunten nicht schlecht, als wir vor unserem Ziel standen: Hotel Florida. Ein Riesenpark mit Flamingos, Minigolfanlage und mitten drin das Hotel mit Restaurant. Unser Gruppenlager befand sich in der Dependance, fünf Minuten vom Hotel weg.

Mit Wanderschuhen im Dancing

Gut so, damit waren wir unter uns. Den Apéro genossen wir im Gartenrestaurant. Das feine Abendessen wurde uns dann in einem separaten Saal serviert. Nachdem zum ganzen Komplex auch ein Dancing gehört, musste dieses natürlich zum Abschluss des Tages auch noch besucht werden. Mit Wanderschuhen und Trainerjacken boten wir allerdings einen einigermassen ungewohnten Anblick für die übrigen Besucher.

In der Taubenlochschlucht

Nach dem Morgenessen fuhren wir am Sonntag nach Biel. Mit der Standseilbahn ging es hinauf nach Evilard. Hier begann die wunderschöne Höhenwanderung durch den kühlen Wald nach Frinvillier. Dann der Höhepunkt der Wanderung: Die Taubenlochschlucht. Eine Brieftaube, ein schwarzer Punkt und die Abbildung einer Schlucht auf der Einladung wäre der Tip gewesen. Ja, hinterher ist immer alles klar. Über Stege, unter Felsen und durch Felsspalten führte der romantische Weg den Bach entlang. In einer gemütlichen Gartenwirtschaft genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen. Mit einer sehr gemütlichen und fröhlichen Heimfahrt wurden die beiden wunderschönen und abwechslungsreiche Tage beendet.

Ursi Rüegg