Gemeinsame Musikreise

Eine kleine Truppe Musikanten der Musikgesellschaft Lütisburg versammelte sich kürzlich vor dem Mehrzweckgebäude in Lütisburg und reiste mit der Bürgermusik Jonschwil nach Stein am Rhein. In Stein am Rhein erwartete uns unser Stadtführer.

Urs Zehnder
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Die Truppe Musikanten der Musikgesellschaft Lütisburg auf Reisen. (Bild: pd)

Die Truppe Musikanten der Musikgesellschaft Lütisburg auf Reisen. (Bild: pd)

Eine kleine Truppe Musikanten der Musikgesellschaft Lütisburg versammelte sich kürzlich vor dem Mehrzweckgebäude in Lütisburg und reiste mit der Bürgermusik Jonschwil nach Stein am Rhein.

In Stein am Rhein erwartete uns unser Stadtführer. Die frische Bise liess einige frösteln, doch bald schon beglückte uns Sonnenschein. Die Geschichten über die Stadt sprudelten nur so aus dem Munde unseres Führers heraus. Viele Anekdoten brachten uns zum Lachen. Die tolle Führung kreuz und quer durch das Städtli endete in einem Weinkeller, wo wir uns beim Apéro auf das Mittagessen einstimmten.

Gestärkt ging es dann mit dem Bus Richtung Schaffhausen, wo uns der Munot erwartete. Der Aufstieg in die Höhe liess nicht wenige unter uns nach Atem ringen. Umso schöner jedoch dann die verdiente wunderbare Aussicht über die Stadt.

Nach dem Zimmerbezug in der Jugi Belair in Schaffhausen stand das Abendessen auf dem Programm. Später nahmen wir gemeinsam an einer Nachtwächterführung statt. Erstaunliches kam dabei zu «Nachte», nicht selten liessen uns die historischen Erzählungen staunen. Pünktlich kamen wir nach einer Weiterfahrt am nächsten Morgen beim Schlössli Wörth am Rheinfall an. Der Kapitän des Schiffes, das uns nach Rheinau brachte, war so begeistert von unserem Oberspassvogel, dass er kurzerhand das Steuer frei gab und ihn als vorübergehenden Schiffsführer ans Ruder setzte. In Rheinau angekommen, nahmen wir nun einen Fussmarsch nach Ellikon am Rhein in Angriff. Bei einem Zwischenhalt am Thur-Rhein-Zusammenfluss wurde so manchem Toggenburger warm ums Herz. Denn es wurde ihm bewusst, dass in diesem Gewässer noch wenig heimisches Necker- und Gonzenbachwasser fliesst, bevor es dann später mit dem Rhein in die Nordsee mündet.

Bei schönstem Sonnenschein erreichten wir dann unser Ziel, wo uns unser verlässlicher Chauffeur in Empfang nahm. Müde aber mit tollen Eindrücken und zahlreichen Anekdoten liessen wir den Tag gemeinsam beim Zvieri im Restaurant Kreuzstrasse ausklingen. Danach wurden wir sicher und angenehm nach Hause in die Ostschweiz gefahren. Unvergessen das Wochenende mit viel Gelächter und Geplauder.