Gemeinsam vorwärts gehen

Gewählte, aber auch Unterlegene, trafen sich zur Wahlfeier in Ebnat-Kappel. Christian Spoerlé ermunterte alle, nach der Wahl gemeinsam vorwärts zu gehen.

Adi Lippuner
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EBNAT-KAPPEL. Gratulieren, zusammen ein Gläschen trinken und den Wahltag Revue passieren lassen: Die Wahlfeier beim Alters- und Pflegeheim Wier, schmissig begleitet durch die Musikgesellschaft Ebnat-Kappel, wurde zur gemütlichen Feierstunde.

Kompetente Persönlichkeiten

Gemeindepräsident Christian Spoerlé durfte, wie auch die übrigen Gewählten, zahlreiche Gratulationen entgegennehmen. In einem kurzen Grusswort betonte er: «Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier alle zusammenstehen, uns austauschen und gemeinsam vorwärts gehen. Zudem bin ich erfreut, dass in einer Zeit, in der die Anforderungen immer grösser werden, sich kompetente Persönlichkeiten fürs Gemeinwohl einsetzen.» Bei der Dorfkorporation, dort wird im November ein zweiter Wahlgang durchgeführt, ermunterte er die drei unterlegenen Kandidaten, sich nochmals aufstellen zu lassen.

Bezüglich der Gemeinde meinte Christian Spoerlé: «Wir sind auf einem guten Weg, wir wissen, was wir wollen und auch wenn die finanzielle Situation in Zukunft nicht ganz einfach sein wird, ich bin stolz darauf, dass ich die nächsten vier Jahre wieder in Ebnat-Kappel mitgestalten darf.»

Mehrheitlich zufrieden

Eine kurze Umfrage bei den Ortsparteipräsidenten zeigte: mehrheitlich waren sie zufrieden mit dem Wahlergebnis. Beat Schegg, SP, sagte: «Unsere Vorschläge sind bei den Wählern angekommen und wir dürfen deshalb zufrieden sein. Ein offener Wunsch unserer Partei ist allerdings wieder ein Sitz im Gemeinderat. Da lässt sich aber nichts erzwingen, wir werden antreten, wenn die Zeit reif sein wird.»

Robert Frey von der SVP fasste zusammen: «Der heutige Wahltag ist für uns gut gelaufen, auch wenn es bei der Dorfkorporation für unseren Kandidaten wegen mageren neun Stimmen, die fürs absolute Mehr fehlten, nicht ganz gereicht hat.»

«Beim Gemeinderat gab es keine Veränderungen, wir konnten unseren Sitz halten, beim Schulrat sogar einen dazu gewinnen und dies ist ein Erfolg. Allerdings ist es schade, dass es bei der Dorfkorporation nicht wunschgemäss geklappt hat, da wird unser Kandidat selbst entscheiden, ob er im November nochmals antreten will», sagte FDP-Präsident Martin Gmür.

Judith Rütsche, CVP, erläuterte: «Bei der Wahl in den Schulrat hatte Jasmine Stoob eine schwierige Ausgangslage, ihr Name stand nicht auf der Liste. Aber dafür ist sie die einzige, welche 311 persönliche Stimmen erhielt. Für mich ist nach zwölfjähriger Amtsdauer auch klar, dass im Schulrat die Parteipolitik kein Thema ist. Wir haben Verantwortung für die Bildung wahrzunehmen und dies wird die CVP auch in Zukunft tun.»