Gemeinsam für Flüchtlingskinder

HERISAU. Fünf Frauen der Frauengemeinschaft Herisau wollen einen Beitrag zur Linderung des Flüchtlingselends leisten. Sie organisieren ein spezielles Nähprojekt namens «mini decki». Ziel ist es, dass jedes Flüchtlingskind eine eigene Decke erhält.

Karin Erni
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Heidi Eisenhut und Sabina Aggeler suchen noch weitere Näherinnen. (Bild: ker)

Heidi Eisenhut und Sabina Aggeler suchen noch weitere Näherinnen. (Bild: ker)

«Wenn ich als Mutter nichts mehr hätte für meine Kinder, dann wünschte ich mir neben Essen und Kleidung eine Decke, mit der ich mein Kind am Abend zudecken kann», sagt die Initiantin des Projekts «mini decki», die Aargauerin Simone Maurer. Die Mutter von drei Kindern hat im letzten Winter begonnen, Decken für Flüchtlingskinder zu nähen und zu verschenken. Mit ihrer Idee löste sie eine Welle der Solidarität in der Schweiz und im benachbarten Ausland aus. Von überall her meldeten sich Freiwillige, die mithelfen wollten. Auch fünf Frauen aus Herisau engagieren sich.

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