Gemeinsam für christliche Werte

Im Toggenburg treten die EVP und die EDU zusammen mit einer Dreierliste bei den Kantonsratswahlen Ende Februar 2016 an. Lisa Leisi, Heinz Etter und Urs Knecht stehen gemeinsam auf der Liste Nummer 5.

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Kantonsratskandidaten mit christlichen Werten (von links): Urs Knecht, EVP, Lisa Leisi, EDU, Heinz Etter, EVP. (Bild: pd)

Kantonsratskandidaten mit christlichen Werten (von links): Urs Knecht, EVP, Lisa Leisi, EDU, Heinz Etter, EVP. (Bild: pd)

TOGGENBURG. Der auf Gottes Wort gründende Glaube ist eine wichtige Grundlage, welche die EDU (Eidgenössisch-Demokratische Union) sowie die EVP (Evangelische Volkspartei) verbindet. Deshalb treten die drei Kandidaten aus Überzeugung mit der gemeinsamen Listennummer 5 bei den Kantonsratswahlen Ende Februar an.

Beide Parteien möchten aus ihrem christlichen Verständnis heraus der Gesellschaft dienen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Förderung und der Erhalt von natürlichen Familien sowie allgemein menschenfreundlichen Bedingungen in der Bildung, Wirtschaft, dem Gesundheitswesen sowie finanziellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen als Basis für eine gelingende Entwicklung und Zukunft unseres Kantons. Entsprechend befürworten die EDU wie die EVP die Initiative gegen die Heiratsstrafe und für die Ehe zwischen Mann und Frau, welche ebenfalls Ende Februar zur Abstimmung gelangt. Auch in einem sorgsamen Umgang mit den Steuergeldern sind sich die beiden Parteien einig.

Menschliches Miteinander

Auf dem ersten Listenplatz ist die EDU-Kandidatin Lisa Leisi zu finden. Die Dietfurterin ist ausgebildete Pflegefachfrau, Familienfrau und Mutter von vier erwachsenen Kindern. Sie setzt sich insbesondere für eine gute Bildung ein und ist dazu aktiv im Verein für eine starke Volksschule. Sie ist der Überzeugung, dass seit Jahren zu viele Gelder unnötig in der Verwaltung und in Reformen versickern, welche weder den Kindern noch den Lehrern wirklich zugute kommen. Generell ist ihr ein Anliegen, dass freiheitliche Mitverantwortung und Mitbestimmung in der Gesellschaft grossgeschrieben werden und nicht immer mehr einengende Vorgaben Bürgerinnen und Bürger bevormunden. Für ein menschliches Miteinander braucht es aber auch den Erhalt und die Stärkung christlicher Werte.

Für die Kinder

Der EVP-Kandidat Heinz Etter ist als Begründer der Vertrauenspädagogik vielen Menschen ein Begriff. Sein primäres Anliegen ist es, dass Menschen wirklich frei werden. Besonders Kinder sollen frei sein zu reifen und sich zu entwickeln. Dazu brauchen sie verlässliche Bindungen an fürsorgliche Erwachsene, die sie schützen vor der Vereinnahmung durch Menschen, die eigene Interessen verfolgen. Heinz Etter möchte Familien mehr Entscheidungsfreiheit und Verantwortung für ihre Kinder einräumen und dafür sorgen, dass das Familienleben nicht der Ort ist, wo die Schule sich fortsetzt, sondern wo Kinder sich einbringen und praktische Erfahrungen sammeln können. Kinder sollen reifen können, um unvermeidliche Krisen des Lebens zu ertragen und an ihnen zu wachsen. Als Gesellschaft sind wir auf das Bewahren unserer christlichen Verwurzelung angewiesen, sollten Errungenschaften nicht kurzlebigen Interessen opfern und die Interessen unserer Nachfahren im Blick haben. Christliche Politik, so ist er überzeugt, sollte sich nicht so sehr darauf konzentrieren, was alles falsch läuft, sondern darauf, wie es denn sein sollte.

Soziales Engagement

Der EVP-Kandidat Urs Knecht ist pensioniert, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Er ist als freiwilliger Mitarbeiter und Lehrer an der Integra Toggenburg tätig und koordiniert in Wattwil die Deutschkurse für Migranten. Auch ist ihm soziales Engagement wichtig. Aus diesem Grund ist er für Sozialhilfeempfänger ehrenamtlich als Bezugs- und Kontaktperson für verschiedenste Institutionen die Ansprechperson. (pd)

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