Gemeiner Schneeball als Nahrungsquelle

Der Gemeine Schneeball bietet einigen Vogelarten, anderen ist er aber gar nicht bekömmlich, eine willkommene Nahrung im Winter. Die roten Beeren werden mit den Schnäbeln zerquetscht, bis der feine Kern zum Vorschein kommt.

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Die beiden Gimpel-Männchen zerquetschen die Beeren des Gemeinen Schneeball mit ihren Schnäbeln. (Bild: pd)

Die beiden Gimpel-Männchen zerquetschen die Beeren des Gemeinen Schneeball mit ihren Schnäbeln. (Bild: pd)

DIETFURT. Wo Nahrung vorhanden ist, sind auch bald Tiere da. Sie kommen mehrmals täglich, um ihren Hunger zu stillen. Seit mehr als einem Monat kommen täglich einige «Gimpel» zum Beeren essen in den Garten der Familie Schmucki in Dietfurt.

Nicht allen bekömmlich

Die leuchtend roten Beeren des Gemeinen Schneeball sind nur wenigen Vogelarten bekömmlich. Die Beeren werden von den Vögeln mit dem Schnabel zerquetscht, denn der Kern der Beere ist das Beste für diese Vögel.

Anfänglich waren es drei Gimpel, die sich blicken liessen. Nun besteht die Gruppe bereits aus sieben der farbenfrohen Exemplare. Die markanten Männchen sind in der Überzahl und kaum zu übersehen. Die Weibchen dagegen sind unscheinbarer in der Färbung.

Einheimische Wildpflanzen

Als Abwechslung fliegen sie auch auf den wilden Kirschbaum und deren Knospen sind dann eine ideale Zwischenmahlzeit. Wertvoll sind einheimische Wild-Sträucher und Bäume deswegen auch in den Siedlungen, weil sich die Gimpel dann weniger an den Knospen der Nutzpflanzen vergreifen. Im Sommer lebt der Gimpel übrigens im Wald oder in grösseren, dichten Hecken. Diese Vögel brüten ein- bis zweimal pro Jahr. (pd)