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Gemeinderat von Heiden setzt sich für Zahnradbahn ein

Das bestehende Angebot des öffentlichen Verkehrs soll erhalten bleiben. Der Heidler Gemeinderat ist gegen eine Abschaffung der Zahnradbahn Rorschach-Heiden. Der Bahnhof als Knotenpunkt soll gar noch gestärkt werden.
Roger Fuchs
Bergbahnen wegen tiefer Auslastung in Gefahr: Rorschach-Heiden Bahn. Bild: Urs Bucher

Bergbahnen wegen tiefer Auslastung in Gefahr: Rorschach-Heiden Bahn. Bild: Urs Bucher

«Für Heiden als Touristenort ist die Bergbahn das A und O», sagt Gemeindepräsident Gallus Pfister. Eine Abschaffung der Bahn komme für den Gemeinderat deshalb überhaupt nicht in Frage. Auslöser entsprechender Diskussionen ist die Ankündigung der beiden Appenzeller Kantone und St. Gallen, dass alternative Betriebsformen für mehrere Strecken der Appenzeller Bahnen geprüft würden, darunter auch für die Strecke Rorschach–Heiden.

Selbst wenn man in Heiden Verständnis für das Argument der Wirtschaftlichkeit aufbringt, im Gesamtauftritt der Gemeinde spielt die Bahn ein wesentliches Element. Folglich will sich Gallus Pfister denn auch in der zur Beurteilung der Zahnradbahnen eingesetzten Begleitgruppe für die Interessen von Heiden und der umliegenden Gemeinden einsetzen.

Als neuralgischen Punkt, den es zu verbessern gilt, nennt der Gemeindepräsident den Umsteigeort Rorschach mit den Verbindungen nach St. Gallen und Zürich. Wenn hier bessere Anschlüsse gewährt werden, ist Pfister überzeugt, werden auch mehr Pendler die Bahn nutzen oder sich womöglich sogar neu im Dorf hoch über dem Bodensee niederlassen. Seinem Kenntnisstand nach sollen entsprechende Verbesserungen denn auch auf den Fahrplanwechsel 2020/21 hin tatsächlich in der Pipeline sein.

Verlegung des Busbahnhofs

Nicht im Zusammenhang mit dem Busbahnhof «Nicht gefährdet aufgrund der angekündigten Überprüfung der Bahnstrecken ist das Projekt zur Verlegung des Busbahnhofs», klärt Gallus Pfister. Im Rahmen der Zentrumsentwicklung hat der Gemeinderat entschieden, diesen an den Bahnhof zu verlegen.

Hintergrund der Massnahme bildet eine Vorgabe des Behindertengleichstellungsgesetzes für den öffentlichen Verkehr. Demnach müssen die Einstiegskanten für die Bahnen und Postautos bis 2023 auf eine minimale Höhe ausgebaut werden, was in Heiden den Umbau des ortsbildgeschützten Kirchplatzes erfordern würde und nicht billig sein dürfte. Und so soll nun der Busbahnhof als wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs im Vorderland an den Bahnhof von Heiden verlegt werden. Gemäss Gallus Pfister ist dieses Projekt zusammen mit den Appenzeller Bahnen in Planung und soll im März 2020 den Stimmbürgern vorgelegt werden.

Zu guter Letzt ruft der Gemeinderat von Heiden alle auf, den öffentlichen Verkehr auch regelmässig zu nutzen: «Wer Bahn will, muss Zug fahren», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung.

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