Gemeinderat noch nicht vollzählig

In der Gemeinde Neckertal kommt es nicht unerwartet zu einem zweiten Wahlgang. Bisher sind erst drei von sechs Gemeinderatsmandate vergeben.

Merken
Drucken
Teilen

NECKERTAL. Dass es in der Gemeinde Neckertal zu einem zweiten Wahlgang kommt, schien schon bald einmal klar zu sein. Für die sechs Sitze im Gemeinderat stellten sich zehn Kandidaten zur Wahl. Unbestritten war das Amt der Gemeindepräsidentin. Vreni Wild (Wald-Schönengrund) von der FDP stellte sich für die zweite Periode an der Spitze der Gemeinde Neckertal zur Verfügung. Sie wurde mit 940 Stimmen in ihrem Amt bestätigt, das absolute Mehr lag bei 518 Stimmen.

Beide Bisherigen, eine Neue

Von den bisherigen Gemeinderäten traten mit Daniel Koller (Mogelsberg) und Peter Bünzli (Brunnadern), beide FDP, nur gerade zwei zur Wiederwahl an. Beide wurden in ihren Ämtern bestätigt und zwar mit den besten Resultaten. Als Einzige der Neukandidierenden hat Paula Bruderer (parteilos, Dicken) die Wahl in den Gemeinderat auf Anhieb geschafft.

An der Hürde des absoluten Mehrs gescheitert sind Andreas Meile (FDP, Wald-Schönengrund), Walter Brander-Küng (parteilos, Hoffeld), Bruno Schweizer (SVP, Brunnadern), Andreas Forrer (parteilos, St. Peterzell), Feld Näf (parteilos, Brunnadern), Werner Lüönd (parteilos, Ebersol) und Andreas Renz (parteilos, Brunnadern). Somit wird es am 25. November zu einem zweiten Wahlgang um die restlichen drei Sitze im Gemeinderat kommen.

Als überzählig ausgeschieden

Zu einer Kampfwahl kam es auch um die fünf Sitze der Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde Neckertal. Von den sechs Kandidaten erreichten zwar alle das absolute Mehr – Leonie Grossmann (parteilos, Brunnadern) fiel jedoch mit dem schlechtesten Resultat als Überzählige aus. Gewählt wurden die bisherigen Hedy Hauser (FDP, Wald-Schönengrund), Peter Rhyner (SVP, Mogelsberg) und Martin Richtiger (SP, bisher), zudem neu Daniela Lusti (parteilos, Brunnadern) und Annalise Kern-Anderegg (FDP, St. Peterzell). (sas)